Archiv | Mai 2019

Betreuungsangebote

Betreuungsangebote für Kinder

Für viele Familien kann der Alltag einen Drahtseilakt darstellen, vor allem wenn die Kinder eher noch klein sind und Betreuung benötigen. Denn Erwachsene bzw. Erziehungsberechtigte stehen dann häufig vor einer Zerreißprobe. Einerseits möchte man mit seinem Kind möglichst viel Zeit verbringen und dafür sorgen, dass es in der Zeit nach der Schule bzw. nach dem Kindergarten bestmöglich versorgt ist und nicht allein sein muss. Andererseits hat man natürlich auch ein Berufsleben, das man nicht vernachlässigen möchte und eine Karriere, die nicht ganz vernachlässigt werden sollte. Grundsätzlich stellt sich so oder so die Frage, wie bzw. inwiefern ein Kind betreut werden sollte: zuhause? In der Schule? Welche Alternativen gibt es für Eltern noch, um für Kinder einen versöhnlichen Alltag zu schaffen, ohne seine eigene Karriere zu sehr zu beeinträchtigen? Welche Alternativen gibt es in puncto Betreuungsangebote?

Betreuung in der Schule

Schulen sind heutzutage häufig entsprechend ausgestattet und gerüstet, um den Wünschen und Bedürfnissen vieler Eltern entgegenzukommen. Schließlich kann sich nicht jeder in seinem Job nach Belieben frei nehmen. Daher gibt es in vielen Schulen Nachmittagsangebote. So bleiben die Schulkinder an einem vertrauten Ort und können die Zeit auch in vertrauter Umgebung verbringen. Hausaufgabenbetreuung ist in diesem Zusammenhang natürlich auch ein wichtiges Stichwort, denn gerade hier sollten Kinder gefordert und gefördert werden. Auch hierfür bietet sich die Nachmittagsbetreuung in der Schule natürlich an, können doch entsprechende Arbeitsgruppen gebildet und die Kinder von den professionellen Kräften entsprechend unterstützt werden. Auch sportliche Aktivitäten können bei der Betreuung durch die Schule eine Rolle spielen und so für einen vernünftigen Alltag des Kindes sorgen.

Betreuung Zuhause

Wer es sich leisten kann, der kann natürlich gewährleisten und dafür sorgen, dass das Kind, beispielsweise nach dem Kindergarten oder nach der Schule zuhause betreut werden können. Für Sie als Elternteil und für das Kind hat das natürlich gewisse Vorteile. Schließlich sind Sie als Elternteil um eine intensive Bindung zu Ihrem Kind bemüht. Durch die Stunden im Kindergarten bzw. in der Schule verlieren viele Eltern teilweise den Zugang zu ihren Kindern, die mehr und mehr Verhaltensweisen ihrer Umgebung annehmen und so beispielsweise durch andere Kinder und Freunde geprägt werden. Dabei möchte man das eigene Kind natürlich aufwachsen sehen und selbst erziehen. Sie können bei Gelegenheit gewährleisten, dass Ihr Kind entsprechend verpflegt wird? Sie können für die Hausaufgabenbetreuung da sein? Auch das ist von Vorteil, denn so werden Sie schnell erfahren, wo Ihr Kind Schwächen hat, wo es evtl. seine Stärken besitzt und wie Sie Ihr Kind somit optimal fördern können. Natürlich sind auch Ausflüge und abwechslungsreiche Tage mit Ihrem Kind möglich, wenn Sie die Betreuung zuhause gewährleisten können. Sie könnten mit Ihrem Partner entweder für flexible Arbeitszeiten sorgen, sodass einer das Kind bzw. die Kinder morgens zur Schule bringt und für die Betreuung am Morgen verantwortlich ist, während der andere das Kind oder die Kinder von der Schule abholt und den Nachmittag übernimmt. Wenn diese Einteilung von geschäftlicher Seite aus möglich ist, handelt es sich natürlich um eine vorteilhafte Lösung. Sonst könnte es möglich sein, dass Sie Ihre Arbeit von zuhause aus erledigen (Telearbeitsplatz etc.), um Privatleben und Beruf auf diese Art und Weise zu vereinen. Auch hier müssen die Bedingungen und Voraussetzungen natürlich stimmen. Bei kleineren Kindern könnte diese Lösung aber auch wieder Nachteile schaffen, denn so müssen Sie auch wieder an zwei Orten gleichzeitig sein.

Alternativen?

Alternativen kann es dabei viele geben: ist Ihr Kind schon etwas größer, bietet sich ein Jugendzentrum an. Horte können als Alternative zur Betreuung in Schulen herangezogen werden. Nanny bzw. Babysitter sind Alternativen, die auf Dauer natürlich auf den Geldbeutel drücken, sofern sie extra engagiert wurden. Familie und Freunde: haben Sie entsprechende Möglichkeiten, kann es für Kinder natürlich auch ideal sein, Tage beispielsweise beim Onkel, bei der Tante, oder bei den Großeltern zu verbringen. Elternverbindungen könnten eine Alternative darstellen. Engagierte Eltern einer Schule könnten dafür sorgen, dass Elternteile entsprechende Nachmittage organisieren und für die Betreuung von Kindern zuständig sind. Gegenseitiges Vertrauen ist dafür natürlich die Grundvoraussetzung.

Fazit

Für welche Art der Betreuung Ihrer Kinder Sie sich letzten Endes entscheiden, hängt natürlich auch davon ab, wie sich Ihre berufliche und private Situation als Elternteil darstellt, inwiefern Freunde, bzw. Familienangehörige wie Großeltern, Onkel/Tante verfügbar sind und ob Sie Ihr Kind beispielsweise alleinerziehend großziehen. Die berufliche Situation kann eine Betreuung der Kinder natürlich ebenso erschweren, weshalb hier wenn möglich frühzeitig Vorbereitungen getroffen werden sollten. Wenn Sie Ihr Kind selbst betreuen können, wird dies natürlich verschiedene Vorteile mit sich bringen und gut für Ihre Beziehung sein. Andererseits sollten Sie auch loslassen und so können die Tage ähnlich spannend und aufregend sein, wenn Schule, Hort, Babysitter/Nanny oder Elternverbindungen verantwortlich sind. Abwechslung kann natürlich auch nie schaden. Möglichkeiten sind zumindest vorhanden, damit einer angemessenen Betreuung Ihres Kindes bzw. Ihrer Kinder nichts mehr im Wege steht.

Ab wann von Kindersitz auf Sitzerhöhung wechseln?

Ab wann von Kindersitz auf Sitzerhöhung wechseln?

Für viele Eltern ist es eine bekannte Thematik: das eigene Kind soll sicher im Auto sitzen, doch wie genau wird das optimal gewährleistet? Ein Kindersitz muss natürlich her, der dem Kind gefällt, optimal passt und auch angemessen gesichert werden kann. Ehe man gucken kann, wächst das Kind, die Zeit vergeht und auch der Kindersitz scheint irgendwann zu klein zu werden. Sie finden, die Zeit für eine Sitzerhöhung ist gekommen? Die Frage Kindersitz oder Sitzerhöhung ist dabei nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern vor allem eine Frage des Rechts. Im folgenden Text werden Sie diesbezüglich aufgeklärt.

Rechtslage

Generell gilt, dass ein Kindersitz, also ein solcher mit Rückenlehne, bis zum 12. Lebensjahr des Kindes vorhanden sein muss. Eine Alternative besteht dann, wenn das Kind 150 Zentimeter groß sein sollte. In diesem Fall dürfte es auch schon vor dem 12. Lebensjahr ohne Kindersitz im Auto sitzen. Die Anschnallpflicht für Kinder in Deutschland wurde dabei erst im Jahr 1993 eingeführt. Kindersitze müssen zudem bestimmte Auflagen erfüllen, beispielsweise einer vorgegebenen Norm entsprechen. Sie erkennen dies an der Zulassungsnummer auf dem Kindersitz. Beginnt diese Nummer mit 03 oder 04, ist der Sitz zugelassen. Bei 00, 01 und 02 ist der Sitz hingegen veraltet und muss ausgetauscht werden. Weiterhin werden Kindersitze in Gewichtsklassen eingeteilt, schließlich sollte ein schwereres Kind anders sitzen, als es ein leichteres Kind tut. Hier gibt es insgesamt fünf Gruppen. Angefangen bei der Autositze Normgruppe 0, die zwischen 0 und 10 Kilogramm greift. Die Normgruppe III gilt für Kinder, die zwischen 22 und 36 Kilogramm schwer sind. So genannte Sitzerhöhungen, die also ohne Rückenlehne und eigenes Gurtsystem auskommen, fallen in die Gewichtsgruppen 2 und 3. Heißt im Klartext: Ist ein Kind 15 Kilogramm schwer, darf eine einfache Sitzerhöhung verwendet werden. Dann wird der Autositz samt Kind also mit dem regulären Drei-Punkt-Gurt des Autos angeschnallt.

Tipps

So gestaltet sich also die rechtliche Lage in Bezug auf Kindersitze und Sitzerhöhungen. Die Frage ist allerdings: empfiehlt sich eine solche Verwendung einer Sitzerhöhung im Alltag? Die klare Antwort, besonders, wenn es sich um kleinere Kinder handelt, die geringfügig schwerer sind als die angegebenen 15 Kilogramm: Nein! Hier spielen Sicherheitsaspekte einer Rolle. Viele Anbieter haben Sitzerhöhungen gar aus dem Sortiment genommen, weil die Sicherheit des Kindes bei solchen Sitzerhöhungen nicht gewährleistet werden kann. Sitzerhöhungen bieten beispielsweise keinen Seitenhalt, obwohl jeder vierte Autounfall laut Statistik mit einem Seitenaufprall korreliert. Bei einem Kindersitz mit Rückenlehne kann die Energie im Kopf- und Oberkörperbereich absorbiert werden, was bei einer einfachen Sitzerhöhung nicht der Fall ist. Zudem ist der Gurt bei Sitzerhöhungen in der Praxis meist viel zu hoch, was eine Gefahr darstellen kann, wenn das Kind beispielsweise einschläft.

Fazit

Als Elternteil ist es natürlich erforderlich und unbedingt wichtig, die restlichen Auflagen einzuhalten und um somit auf das Alter bzw. Gewicht des Kindes zu achten. In puncto Sitzerhöhungen ab einem Gewicht von 15 Kilogramm sollte man vorsichtig sein und die Qualität des Sitzes und die Größe bzw. das Gewicht des Kindes berücksichtigen. Wenn das Kind noch nicht allzu groß bzw. alt ist, bietet es sich sicherheitstechnisch auf jeden Fall an, auf den Kindersitz nicht zu verzichten. Schließlich kommt die Zeit, in welcher der Kindersitz tabu wird, ohnehin früh genug. In diesem Fall sollte man also nicht am falschen Ende sparen.

Ab welchem Alter abends ausgehen?

Ab welchem Alter abends ausgehen?

Sind Kinder „aus dem Gröbsten draußen“, fängt die Zeit an, in der die Schlagwörter Autonomie und Unabhängigkeit für die einstigen Kinder wichtig werden, die langsam zu Teenagern und jungen Erwachsenen heranreifen. Eltern stellt das oft vor entsprechende Herausforderungen, denn einerseits kann man den Sprösslingen nicht alles durchgehen lassen, doch andererseits muss es auch weiterhin Regeln und Grenzen geben, die eingehalten werden müssen. Eine besonders brisante, manchmal auch heikle Frage ist die des richtigen Alters für das Ausgehen der Teenager. Ab wann und zu welchen Bedingungen sollte man dies den eigenen Kindern erlauben? Welche Gefahren gibt es? Welche Rolle spielen falsche Freunde? Auf welche Charaktereigenschaften kommt es an?

Die gesetzliche Regelung

Für Sie als Elternteil stellt sich natürlich die Frage, welche Regeln Sie mit Ihrem Sohn oder mit Ihrer Tochter vereinbaren, wenn es um das Ausgehen in privatem Rahmen geht. Das kann beispielsweise eine privat organisierte Feier eines Freundes oder einer Freundin Ihrer Tochter bzw. Ihres Sohnes sein. In diesem Fall obliegt Ihnen die Aufsichtspflicht. Handelt es sich allerdings um einen öffentlichen Raum, regelt der Jugendschutz die Zeiten, zu denen sich Ihr Kind in diesem öffentlichen Raum aufhalten darf, sehr klar.

Jugendliche unter 16 Jahren dürfen nur dann in eine Kneipe, Bar oder Diskothek gehen, wenn sie zwischen 5 und 23 Uhr dort nur kurz etwas trinken oder essen wollen, wenn sie von Vater, Mutter oder einer erziehungsbeauftragten Person begleitet werden, wenn sie auf Reisen sind oder mit einer Jugendgruppe reisen. Beispielsweise kann es sich hier um kirchliche Gruppen und Organisationen handeln.

Jugendliche ab 16 Jahren dürfen nur bis 24 Uhr in eine Gaststätte und nur zwischen 5 und 24 Uhr, wenn sie mit Erwachsenen oder einer erziehungsbeauftragten Person unterwegs sind. Auch hier gelten die Faktoren der Reise und Jugendhilfe. Der Aufenthalt in Nachtbars ist hingegen strengstens verboten.

In eine Disco geht es unter 16 Jahren ebenfalls nur mit einem Elternteil oder mit einer erziehungsbeauftragten Person, oder wenn es sich wieder um eine Veranstaltung einer Jugendorganisation handelt. Spezielle Regelungen gibt es bei Kunstabenden.

Jugendliche ab 16 Jahren dürfen zu „Tanzveranstaltungen“ bis 24 Uhr oder auch länger, wenn sie von Vater oder Mutter begleitet werden oder die erziehungsbeauftragte Person die Verantwortung übernimmt. Das Jugendamt kann für jede Veranstaltung allerdings besondere Auflagen auferlegen, weshalb man sich im Vorfeld informieren sollte. Jugendgefährdende Orte sind für Kinder und Jugendliche strengstens verboten. Hiermit sind Bordells, Straßenstriche und Drogentreffpunkte gemeint.

Der richtige Umgang

Das „richtige Alter“ zum Ausgehen, egal ob öffentlicher oder privater Raum, gibt es wohl nicht wirklich. Es kommt darauf an, wie sich das Verhältnis zwischen Eltern und Teenagern gestaltet. Gibt es häufiger Reibung? Dann sind eventuell striktere Regeln anzusetzen. Handelt Ihr Kind ohnehin schon verantwortungsbewusst, ist es vielleicht schüchterner oder geht seltener abends aus, müssen unter Umständen keine strikten Maßnahmen diskutiert werden. Es ist auf jeden Fall wichtig, im Vorfeld einvernehmliche Regeln abzustimmen und Verbote bzw. Einschränkungen begründen. Sie sollten berücksichtigen, dass Ihr Kind Verantwortung für sich übernehmen kann, jedoch auch auf Ängste und Gefahren eingehen. Hier kommt es natürlich auch darauf an, um welche Situation bzw. um welchen Anlass es sich handelt. Streit ist in diesem Zusammenhang ganz normal und im Angesicht der Pubertät sogar wichtig. Schließlich sucht Ihr Kind unterbewusst diese Konflikte und will auf diese Art und Weise auch verstehen, dass es geliebt wird. Lassen Sie Ihrem Kind zu viele Freiheiten, könnte das als ein „Es ist mir egal, was du machst“ aufgefasst werden. Sind Sie hingegen zu streng, untergraben Sie die Autonomie Ihres Kindes bzw. jungen Erwachsenen. Sich Sorgen zu machen und wissen zu wollen, mit wem Ihr Kind ausgeht und wo es sich aufhält, ist nichts Verwerfliches, solange es in einem gesunden Rahmen bleibt.

Zum richtigen Umgang gehört es überdies auch, festzulegen, was geschieht, wenn Abmachungen und Regeln nicht eingehalten werden. Auch hier sollten Strafen und Maßnahmen individuell abgewogen werden. Kommt Ihr Kind eine halbe Stunde später nach Hause oder gibt es einen triftigen Grund für eine Verspätung, kann es kontraproduktiv sein, Ihr Kind übermäßig zu bestrafen. Dann macht es auch einmal Sinn, ein oder beide Augen zuzudrücken. Kommt es jedoch wiederholt zu einem Verstoß, sollte man sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen. In solchen Fällen kann man über ein Hausarrest nachdenken. Bleiben Sie also der „Herr im Haus“, doch versuchen Sie dennoch, auf Augenhöhe und nicht von „oben herab“ zu kommunizieren. Versuchen Sie über den Dingen zu stehen. Denn wenn Sie nach einem Alkohol-Ausrutscher schimpfen, wird das die Rebellion des Teenagers nur noch verstärken. Wenn Sie versuchen, dahinter zu kommen, warum genau Ihr Kind Alkohol konsumiert hat, können Sie besser auf Ihr Kind einwirken und Ihre eigenen Erfahrungen einbringen, um konstruktiv statt destruktiv einzuwirken.

Nach Hause kommen

Wichtig ist es natürlich nicht nur zu wissen, mit wem der Teenager bzw. die Teenagerin ausgeht und wo genau sie hingeht, sondern wie sie auch wieder heim kommt. Vage Aussagen wie „ich finde schon jemanden, der mich nach Hause bringt“ sollten im Vorfeld verneint werden. Entweder Sie als Elternteil übernehmen diese Aufgabe und holen Ihr Kind zu einem bestimmten Zeitpunkt ab – alternativ können Sie sich natürlich auch mit anderen Eltern abwechseln, oder Sie geben Ihrem Kind ein Taxigeld mit auf den Weg. Solch ein Taxigeld kann sich natürlich auch für den Notfall immer gut anbieten. Sammeltaxen und Discobusse gibt es häufig auf dem Land. Auch diese Optionen machen in diesem Zusammenhang natürlich Sinn. Fahrgemeinschaften stellen eine weitere Option dar, solange es sich um einen verantwortungsbewussten und vor allem nüchternen Fahrer handelt. Hier sollten sich die Beteiligten gegenseitig kontrolliert, denn die Gefahren von Autofahren im betrunkenen Zustand sollten hinlänglich bekannt sein.

Das Umfeld macht’s

Ein wichtiger Indikator und ein wichtiges Indiz für Sie, um einzuschätzen, wie sehr Sie Ihrem Kind vertrauen sollten, stellt auch der Freundes- bzw. Bekanntenkreis dar, in dem Ihr Kind verkehrt. Es kann sich um ein grundsätzlich braves und sehr unauffälliges Kind handeln – dennoch kann der Freundes- und Bekanntenkreis Druck auf Ihr Kind ausüben, sollte es an die falschen Leute geraten sein. Daher ist es auch legitim, dass Ihr Kind Ihnen erzählt, mit wem es verkehrt und welche Party denn genau gefeiert werden soll. Als Elternteil haben Sie beispielsweise durch die Schule bzw. Elternabende die Gelegenheit, bestimmte Eltern und vielleicht auch Kinder kennen zu lernen. Ansonsten kann Ihnen Ihr Kind auch sonst Informationen geben oder ein bisschen darüber erzählen, um wen es sich im Einzelnen handelt. Auch hier sollte wieder das richtige Maß gefunden werden, sodass weder Desinteresse, noch übertriebene Neugierde an der Tagesordnung sind. Kennen Sie die Freunde bzw. Eltern der Freunde womöglich, werden Sie dadurch auch besser einschätzen können, welche Maßnahmen zu ergreifen sind. Je nach dem, ob Sie eine Tochter oder einen Sohn zu beaufsichtigen haben, können sich natürlich neue Umstände ergeben. Hier gilt es eventuell neue Maßnahmen oder Regelungen zu ergreifen. Themen wie Alkohol und Rauchen können hier eine Rolle spielen. Sie sollten als Elternteil Ihrer Tochter nicht vorschreiben, wie sie sich anzuziehen hat, aber ihr ggf. liebevoll zu verstehen geben, dass und warum Sie sich Sorgen machen, sollte das Outfit oder Make-Up Ihrer Meinung nach übertrieben sein. Häufig sind sich Teenager selbst nicht sicher, wie sie auftreten sollen und versuchen mit bestimmten Outfits auch nur, mangelndes Selbstvertrauen zu überspielen. Verbergen Sie ihre Sorgen in jedem Fall nicht.

Fazit

Das Gesetz setzt bereits einen Rahmen, an dem man sich als Elternteil orientieren kann. Diese Bestimmungen sind auf jeden Fall garantiert, sodass hier kein Diskussionsbedarf besteht. Die Regelungen für private Anlässe können Sie daran ausrichten. Dennoch sollten Sie individuell entscheiden, welche Regelungen gelten, denn schließlich ist der Geburtstag des Cousins etwas Anderes als eine Party in einer Disco. Streit, Reibereien und Konflikte sind in dieser Phase wichtig und elementar. Man könnte sagen, das ist in dieser Phase die Sprache des Teenagers, um sich Gehör zu verschaffen und um die Liebe zu erfahren, die er bzw. sie angeblich von elterlicher Seite gar nicht mehr braucht oder will. Klare Regeln und Absprachen sind im Vorfeld auf jeden Fall sehr wichtig, sodass Diskussionen im Nachhinein unterbunden werden können. Mit wem hält sich der Teenager auf? Mit welchen Freunden ist er oder sie unterwegs? Wie kommt er oder sie nach Hause und zu welcher Uhrzeit? Setzen Sie die Maßstäbe, vertrauen Sie aber setzen Sie einen klaren Rahmen. So hat man womöglich die beste Chance, ohne großen Ärger auszukommen.

Stillkissen

Mutter mit Baby und Stillkissen

Im Leben geht es häufig darum, Haltung zu bewahren. Das mag auf einer tieferen Ebene der Bedeutung zutreffen, doch natürlich trifft das auch auf das Äußere zu. Will man innerlich Haltung zeigen, sollte das auch häufig nach außen abstrahlen. Eine gute Haltung drückt Selbstvertrauen aus und hilft dabei noch dem eigenen Körper, sich zu stabilisieren. Unsere Arbeit vor dem Computer verursacht bei vielen Menschen Haltungsschäden, da die nötige Bewegung und der Sport ausbleiben. Eine Phase, in der Haltung ganz besonders ist, beginnt bei Frauen, wenn sie schwanger werden und ihr Kind erwarten. Denn mit dem zunehmenden Gewicht wird der Rücken der Frau natürlich umso mehr belastet und gefordert. Ist das Kind dann erst einmal auf der Welt, ist ebenso Haltung gefragt, denn braucht das Kind einerseits eine zuverlässige Stütze, doch die frisch gebackene Mutter sollte genauso gesund bleiben und sich ihr Skelett nicht endgültig verderben. Damit all dies und noch viel mehr gelingen kann, gibt es eine entsprechende Erfindung, die in diesem Zusammenhang Abhilfe schaffen kann: Stillkissen!

Was sind Stillkissen?

Stillkissen sind bestimmte Kissen, die für eine angemessene Körperhaltung beim Stillen sorgen. Es ist bis zu zwei Metern lang, erfüllt neben der eigentlichen Stabilisierung beim Stillen aber auch noch andere Aufgaben und Funktionen.

Funktion und Vorteile

Neben der Stabilisierung beim Stillen kann ein Stillkissen auch dafür genutzt werden, dass das Baby gelagert wird, dass es eine entsprechende Umrandung des Bettes erhält und dass es für Sitzversuche des Babys da sein kann, um auch dabei zu einer Stabilisierung beizutragen.

Das Kissen wird um den Bauch der Mutter oder auf die Beine gelegt. So entsteht eine entsprechende Ablage, auf der das Baby liegen kann. Für das Stillen wird so eine ideale Position erreicht und die Mutter entlastet ihren eigenen Rücken, da sie nun beide Hände frei hat. Doch schon zur Zeit der Schwangerschaft, wenn also das Kind noch nicht auf der Welt ist, kann die Sitz- bzw. Liegeposition der Mutter stabilisiert werden.

Stillkissen sind inzwischen in verschiedenen Formen erhältlich. Bananenförmige Stillkissen findet man in Deutschland am häufigsten. Man findet ebenso gerade, wie auch rund zugeschnittene Kissen. Manchmal werden bananenförmige Stillkissen zur Stabilisierung eingesetzt, während kleinere Stillkissen dann für das eigentliche Stillen gedacht sind.

Füllung und Bezug

Meistens werden solche Stillkissen mit Baumwollstoff gefüllt. Es gibt aber auch Bezüge, die aus Jersey oder Nicky bestehen. Als Inhaltsstoffe dienen zumeist EPS und EPP. Bei EPP handelt es sich um Polypropylen-Schaum. Diese Stoffe haben den Vorteil, dass sie leicht und waschbar sind. Der Inhalt, der aus kleinen Kugeln besteht, ist flexibel, lässt sich daher gut anpassen und sorgt letzten Endes für die nötige Stabilität. Weitere Füllungen bzw. Bezüge und deren Nachteile werden im Folgenden diskutiert.

Eventuelle Nachteile

Im Prinzip ergeben sich für Schwangere und ihre Kinder keine Nachteile bei der Benutzung eines Stillkissens, vorausgesetzt, es werden die entsprechenden Positionen auch richtig umgesetzt, damit das Kissen zur besseren Haltung beitragen kann, statt sie womöglich auch noch zu verhindern. Ansonsten können individuelle Nachteile eventuell noch je nach Stoff des Kissens entstehen. Hier sollte man sich im Vorfeld natürlich entsprechend informieren, um einen Fehlkauf zu vermeiden. Natürlich geht es auch darum, was einem selbst beim Kauf wichtig ist. Faktoren, die beim Kauf eine Rolle spielen, sind beispielsweise die Geräuschbildung, die Pflegeintensität, die Anpassungsfähigkeit oder die Tatsache, wie widerstandsfähig solche Kissen sind bzw. wie sie Gerüche vertragen.

Handelt es sich beispielsweise um große EPS-Perlen, können diese letztlich dazu führen, dass die Geräusche, die vom Kissen erzeugt werden, zu laut sind. Polyester-Kissen können wiederum den Nachteil haben, dass sie nicht entsprechend nachgeben und damit in puncto Anpassung ein Nachteil entsteht. Baumwolle als Inhalt hat ebenfalls den Nachteil, dass die Anpassungsfähigkeit des Kissens erschwert wird. Außerdem ist es möglich, dass Baumwoll-Kissen Gerüche absorbieren, weshalb die Kissen entsprechend gepflegt werden müssen. Naturfüllungen vermindern zwar beispielsweise die Gefahr für Schadstoffe, doch sind diese womöglich nicht waschbar, müssen intensiv gepflegt werden, sind letzten Endes nicht sehr lang haltbar und verursachen ebenso Geräusche.

Fazit

Letzten Endes bietet sich ein Stillkissen für Schwangere an, da die Haltung schon vor der Geburt des Kindes verbessert werden kann. Natürlich kann man sich so an das Kissen schon gewöhnen. Je nach Bedarf können weitere Kissen gekauft werden, sobald das Kind da ist, da das Kissen, wie bereits angesprochen, verschiedene Funktionen haben und damit beispielsweise auch eine Hilfe beim Flasche geben sein oder dafür benutzt werden kann, dass das Kind einen sicheren Rahmen hat und so zum Beispiel im Bett liegen kann. Das Stillkissen sollte natürlich frei von Schadstoffen sein, eine gute Qualität haben, pflegeleicht sein, eine Füllung haben, die den Ansprüchen des Kindes und der Mutter genügen und natürlich sollte auch die Größe stimmen. Beim Kauf sollte man also nicht zu geizig sein, denn schließlich lassen sich diese Kissen waschen, sodass man richtig einmalig etwas mehr investieren kann. Wurden beim Kauf die passenden Faktoren berücksichtigt, kann vom Stillkissen auf verschiedene Arten profitiert werden.

Windelentwöhnung

Windelentwöhnung

In machen Kindergärten gab es früher eine Pflicht, dass Kinder „sauber“ sein mussten, damit sie einen Kindergarten besuchen können. Solche Regeln gibt es in Deutschland nur noch selten. Dennoch kann es für Eltern mit kleineren Kindern natürlich sehr entlastend sein, wenn das Kind etwas unabhängiger wird und Toilettenangelegenheiten eigenständig regeln kann. Auf diese Art und Weise werden die Eltern etwas entlastet, das Zeitmanagement innerhalb der Familie bessert sich und das Kind lernt auf diese Weise, Verantwortung für sich und seine Bedürfnisse zu übernehmen. Dabei stellt sich für Eltern natürlich früher oder später die Frage: was ist denn das richtige Alter für mein Kind, um die Windelentwöhnung einzuleiten? Ab wann ist mein Kind dafür bereit? Was sind die richtigen Hilfsmittel für die Entwöhnung? Wie sieht ein entsprechendes Training aus und was passiert eigentlich nachts? Fragen über Fragen, die im Folgenden erläutert und beantwortet werden sollen.

Ab wann ist das Kind bereit?

Manche Kinder sind mit zwei Jahren für die Windelentwöhnung bereit, bei anderen hingegen dauert es bis zum vierten Lebensjahr. Das „richtige Alter“ gibt es also pauschal nicht. Bei jedem Kind gestaltet sich dieses Thema unterschiedlich, weshalb Eltern auch individuell reagieren sollten. Es kann verschiedene Anzeichen geben, die psychischer, geistiger und körperlicher Natur sein können.

Körperlich gesehen kann mit der Windelentwöhnung begonnen werden, wenn der Stuhlgang normal geformt ist und zu etwa vorhersehbaren Zeiten geschieht. Auch sollte ausgeschlossen werden, dass es nachts zu Stuhlgang kommt. Zwei bis drei Stunden bzw. nach dem Mittagsschlaf kommt es weder zu Stuhlgang noch zur Urinbildung? Das ist ebenfalls ein gutes Zeichen und weist daraufhin, dass die Blasenmuskulatur Ihres Kindes stärker wird. Ihr Kind sollte sich seine Hose auch allein hoch- und hinunterziehen können. Von Vorteil ist es, wenn das Thema auch für Ihr Kind relevant wird und es beispielsweise daran interessiert ist, wann Sie ihre Toilettenbesuche verrichten. Psychisch gesehen kann es soweit sein, wenn sich Ihr Kind mit voller Windel zunehmend unwohler fühlt. Allgemein hat es einen ausgeprägten Wunsch nach Unabhängigkeit und freut sich, wenn Sie es loben. Geistig gesehen sollte das Kind entsprechende Fragen verstehen, ob es beispielsweise auf die Toilette muss. Ihr Kind sollte die individuellen Worte für Urin und Stuhlgang kennen und bestenfalls unterscheiden können, wann welches „Geschäft“ verrichtet werden muss.

Anhand dieser Kriterien können Sie ungefähr einschätzen, wann Ihr Kind im passenden Alter für die Entwöhnung sein könnte.

Die richtigen Hilfsmittel (Topf, Kindertoilettenschutz)

Die populärsten Hilfsmittel für die Windelentwöhnung sind zum einen der klassische traditionelle Topf und zum anderen spezielle Kinder-Toilettenschutz-Vorrichtungen und Aufsätze für die Toilette, damit eventuell etwas aufgefangen werden kann, sollte etwas daneben gehen. Dabei gibt es keine Regeln oder Vorzüge, wofür Sie sich entscheiden sollten. Das ist definitiv Geschmackssache. Mit einem Aufsatz machen Sie es eventuell noch etwas schwieriger, gewöhnen das Kind aber gleichzeitig schon an die Toilette, die es später ja ohnehin benutzen soll. Beim Topf kann es einen speziellen Platz geben. Das hängt auch davon ab, wie groß Ihr Kind beispielsweise ist. Was allerdings Einfluss auf das Verhalten Ihres Kindes nehmen kann, ist der Design des Topfes bzw. Aufsatzes. Haben Sie einen Sohn, so geht er mit Sicherheit lieber und mit mehr Freude auf das „stille Örtchen“. Ebenso bei einem Mädchen mit entsprechendem Design des Topfes. Solche Tricks können letzten Endes dafür sorgen, dass dieses Thema nicht zur Qual wird.

Training

Letzten Endes ist es für Ihr Kind wichtig, dass die Windelentwöhnung und die Gewöhnung an Topf bzw. Aufsatz zu einer Routine, zu einem Ritual, zu einer Gewohnheit wird. Schließlich macht Übung den Meister und gerade kleine Kinder brauchen feste Gewohnheiten und Abläufe.

Hat Ihr Kind das Ihrer Meinung nach richtige Alter erreicht und die bereits besagten „Anzeichen“ sind eingetreten, sollte es in der Regel nicht allzu lange dauern, bis Ihr Kind sich von allein auf den Topf setzt, solange Sie konsequent bleiben. Hilfreich kann es sein, Ihr Kind immer wieder an den Topf zu erinnern und es beispielsweise alle zwei bis drei Stunden zu günstigen Zeitpunkten auf den Topf zu setzen. Sie können Ihr Kind auch zunächst mit Windeln auf den Topf setzen, damit es sich an die Routine gewöhnen kann. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn etwas daneben geht: das ist ein ganz normaler Nebeneffekt und kann auch mit der Muskulatur Ihres Kindes zusammenhängen, die sich erst noch entwickeln muss. Erklären und zeigen kann in diesem Zusammenhang ebenso hilfreich sein: erklären Sie, warum man auf die Toilette muss und dass Mama und Papa es genauso müssen. Zeigen Sie eventuell, wie Sie den Topf entleeren, damit das Kind ein tieferes Verständnis erhält.

Nachttraining

Nachdem sich Ihr Kind die Windel abgewöhnt hat, kann es dennoch einige Zeit, eventuell Monate und Jahre dauern, bis Ihr Kind auch nachts rein bleibt. Bewahren Sie die Windeln also besser auf und fördern Sie den Prozess, indem Sie ab dem späten Nachmittag nicht mehr viel zu trinken geben. Außerdem sollte Ihr Kind sie nachts immer rufen dürfen, damit der Toilettengang geschehen kann. Eventuell können Sie den Topf auch neben dem Kinderbett für die Nacht platzieren. Routinen, die angemessene Zufuhr von Calcium und Magnesium, diverse Tees und das Vermeiden von Kälte können den Prozess verbessern. Zum Arzt müssten Sie erst, wenn ihr Kind etwa sieben Jahre alt ist und nachts immer noch unrein ist.

Fazit

Windelentwöhnung hat in der Regel nicht allzu viel mit Hilfsmitteln zu tun, können aber entscheidend sein, wenn sich Ihr Kind zum Beispiel mit dem Design des Hilfsmittels identifizieren kann. Ansonsten ist hier vor allem Geduld gefragt. Unnötiger Druck würde die Angelegenheit nur noch komplizierter machen. Es handelt sich um ein Training, um eine Gewohnheit, für die sich Eltern und Kinder etwas Zeit nehmen sollten. Achten Sie auf die besagten Anzeichen, haben Sie etwas Geduld, trainieren Sie, trainieren Sie auch nichts und gehen Sie auf Ihr Kind ein, indem Sie erklären – dann wird sich der Erfolg schnell einstellen.

Taschengeld

Taschengeld

Für einen Menschen in unserer westlichen Welt wird es unumgänglich sein, den Umgang mit Geld zu erlernen. Schließlich spielt es für ein späteres verantwortungsbewusstes Leben eine große Rolle, dass man weiß, wie wertvoll Geld sein kann, wie schnell es auch verschwindet und was einige Dinge im Leben wert sind – aus materieller und immaterieller Sicht. Als Elternteil kann man diesen Umgang mit Geld früh weiter geben und zwar an die eigenen Kinder. In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, welches Alter angemessen ist, damit ein erstes Taschengeld ausgegeben werden kann. Generell könnten sich Eltern die Frage stellen, wie viel Taschengeld denn ausgegeben werden sollte.

Welche Höhe in welchem Alter?

Wer sich keine Mühe machen möchte und offizielle Rahmen und Ideen sucht, der kann sich an eine Tabelle des Deutschen Jugendinstituts halten. Diese Tabelle wird ständig aktualisiert und angepasst. Allerdings stellt es nur eine Richtlinie dar. Natürlich können Sie Ihre Ideen in diesem Zusammenhang anders veräußern. Wie viel Taschengeld Sie ausgeben, hängt vielleicht auch davon ab, wie viel Geld Sie selbst besitzen. Sind Sie beispielsweise relativ wohlhabend, werden Sie Ihrem Kind eventuell mehr geben wollen, oder aber gerade wenig, damit es seine Bodenständigkeit nicht verliert bzw. erlernen kann. Auch kann es darauf ankommen, wofür Ihr Kind das Geld überhaupt ausgeben möchte, zumal Ausgaben für Schule und sportliche Hobbies unabhängig vom Taschengeld von den Eltern übernommen werden sollten. Die Tabelle startet bei den unter 6-Jährigen. Mit der Einschulung könnte es also laut Institut ratsam sein, ein erstes Taschengeld zu verteilen. 50 Cent bis 1 Euro pro Woche, so die Vorgaben zu dieser Altersklasse laut Institut. 2,50 Euro bis 3 Euro werden für einen 9-Jährigen bzw. für eine 9-Jährige empfohlen. Ab 10 Jahren gibt es dann allerdings einen gewaltigen Sprung zu verzeichnen. Hier sieht die besagte Tabelle Auszahlungen pro Monat, statt pro Woche vor. Natürlich kommt es darauf an, wie verantwortungsbewusst Ihr Kind ohnehin schon ist, wie sehr es beispielsweise in die Hausarbeit eingebunden wird und welche Hobbies überhaupt vorhanden sind. Manchen Kindern ist diese Verantwortung vielleicht mit neun, manchen erst mit zwölf Jahren zuzutrauen. 15 bis 17,50 Euro pro Monat, so die Empfehlung. Für 18-Jährige und Ältere endet die Tabelle bei 60 bis 75 Euro pro Monat.

Zu beachten

Ihrem Kind könnten Sie mit der Ausgabe eines Taschengeldes schon allein deshalb einen Gefallen tun, weil in der Grundschule ohnehin Anforderungen bestehen, mit Zahlen umzugehen und auch die Geldrechnung in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt. Daher kann es sich in diesem Alter anbieten, ein erstes Taschengeld auszugeben. Damit wird auch die Mathematik-Note womöglich von dieser Entscheidung profitieren. Dennoch gibt es generell einige Regeln, die beachtet werden sollten, wenn ein Taschengeld ausgegeben wird. Ein fester Termin ist wichtig, sodass keine Diskussionen oder Streitereien aufkommen können. So erlangt das Kind auch ein Gefühl dafür, wie es später einmal sein wird, Arbeitnehmer zu sein. Es wird wenig Sinn machen, wenn Sie Ihrem Kind zu unregelmäßigen Zeiten Taschengeld ausgeben, denn dann verringert sich der Lerneffekt. Das heißt aber auch, dass Sie keine Vorschüsse gewähren sollten, denn auch das wird nicht dazu beitragen, dass Ihr Kind einen guten Umgang mit dem Geld erlernen kann. Sie untergraben außerdem Ihre Autorität, wenn Sie gesetzte Abmachungen selbst auflösen. Das Taschengeld sollte freiwillig ausgegeben werden. Ihre Kinder sollten Sie also nicht anbetteln müssen, denn schließlich sollte es auch in Ihrem Interesse sein, dass das Taschengeld bezahlt wird. Ebenso sind Bedingungen tabu, an die sie das Taschengeld knüpfen. Beispielsweise gute Schulnoten, die erreicht werden müssen, damit das Geld fließt. Auch hier kommt kein Lerneffekt zustande und zwar im doppelten Sinne nicht – denn so verliert Ihr Kind den Zweck des schulischen Lernens komplett aus den Augen und fühlt sich befangen. Über die Verwendung wurde ja bereits schon etwas geschrieben: in diesem Zusammenhang wäre es unfair, Pflichtausgaben oder schulische Pflichten von Ihrem Kind bezahlen zu lassen. Auch hier sollte im Vorfeld abgestimmt worden sein, wofür das Taschengeld am Ende auch ausgegeben wird.

Fazit

Die Empfehlung des Instituts liefert Ihnen erste Inspirationen und Ideen, doch letzten Endes liegt die Entscheidung in Ihren Händen. Bewerten Sie die Charaktereigenschaften Ihres Kindes und überlegen Sie, wofür Ihr Kind das Geld am Ende überhaupt einsetzen würde. Vereinbaren Sie im Anschluss klare Regeln und helfen Sie Ihrem Kind früh dabei, einen angemessenen Umgang mit dem Geld zu erlernen. Steigern Sie die Höhe des Geldes mit dem Alter, doch dabei sollten Sie weder unter-, noch übertreiben. Beachten Sie außerdem einige grundlegende Dinge, wie die Tatsache, das Geld nicht an Bedingungen zu knüpfen. Halten Sie Termine ein und bleiben Sie auch dabei. Dann steht einer passenden Taschengeld-Verwendung nichts mehr im Wege!

Das erste Mal die Periode

Das erste Mal die Periode

Als Eltern ist es natürlich eine mehr als aufregende Zeit, wenn die Kinder in die Pubertät kommen. Doch natürlich kann es auch eine Zeit sein, die Nerven aufreibt. Nicht nur für die Eltern ergeben sich häufig vielfältige Herausforderungen. Die Kinder selbst sind teilweise ebenfalls überfordert, schließlich erlebt deren Körper tiefgreifende Veränderungen. Speziell bei Mädchen, die zu jungen Frauen heranreifen, kann in diesem Alter oft dicke Luft herrschen. Zur Zeit der Pubertät gibt es allerdings auch sensible Gespräche, die man als Mutter mit seiner Tochter führen sollte. Dabei geht es unter anderem um die Periode, schließlich wird diese für junge Mädchen irgendwann zu einem großen Thema. Dabei muss die erste Menstruation nicht mal symbolisch für den Beginn des Erwachsenwerdens stehen, denn Mädchen bekommen ihre Regel beinahe immer früher. So sollten sie erste Gespräche frühzeitig führen und nicht erst alles besprechen, „wenn es zu spät ist“.

Der Weißfluss: Anlass zum Gespräch

Als Mutter, natürlich auch als Vater, sollten Sie ein inniges Verhältnis zu Ihrer Tochter pflegen und mitbekommen, was sich körperlich bei Ihrer Tochter verändert. Dazu gehört es auch, dass Sie Ihre Tochter aufklären, wenn der Zeitpunkt reif ist, es sei denn, diese Aufgabe wurde eventuell von der Schule übernommen. Eigentlich gibt es aber immer noch Themen, die zusammen besprochen werden können. Da wäre beispielsweise der Weißfluss, ein Ausfluss bei jungen Mädchen, der sich in der Unterhose festsetzt. Dieser Ausfluss ist meistens das Zeichen dafür, dass die Geschlechtsorgane zu arbeiten anfangen. Ein bis zwei Jahre später tritt dann zumeist die erste Regelblutung ein. Also schon beim Auftreten dieses Weißflusses können diverse Themen besprochen werden, die dann auch bei der Periode relevant sein können. Gespräche über Slipeinlagen können sich beispielsweise anbieten, oder aber Sie klären Ihre Tochter bei Gelegenheit gleich darüber auf, welche Arten des Schutzes es bei der Regelblutung gibt und welche Vor- und Nachteile Binden bzw. Tampons haben. Natürlich sollten Sie Ihre Gespräche immer auch am Alter Ihrer Tochter ausrichten. Ist Ihre Tochter elf Jahre alt, wird es wenig Sinn machen, Sie als fast fertige Frau zu behandeln und sexuelle Themen in aller Ausführlichkeit zu besprechen. Anders sieht es hingegen aus, wenn die Pubertät schon weiter vorangeschritten ist. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang auch, dass Sie ohne Tabus und unverblümt mit Ihrer Tochter sprechen, also nicht in die „Bienchen und Blümchen“-Sprache abrutschen. Schließlich dienen Sie für Ihre Tochter als Vorbild und nach Ihren Ausführungen sollte sich Ihre Tochter nicht für Ihren Körper schämen! Erklären Sie also gelassen und sachlich und vermitteln Sie Ihrer Tochter Selbstbewusstsein. Machen Sie ihr klar, dass keine Panik ausbrechen muss. Wie Sie mit der ganzen Thematik als Mutter umgehen, wird auch beeinflussen, wie Ihre Tochter damit umgeht. Einfach sind solche Unterhaltungen am Anfang wohl nie und sehr gerne muss man auch nicht darüber sprechen. Dennoch gehört es zur Erziehung unweigerlich dazu.

Soll die Mutter Verhütung ansprechen?

Diese Frage wurde ja bereits im ersten Teil teilweise beantwortet. Generell sollte man als Mutter darauf achten, wie weit die Entwicklung der Tochter vorangeschritten ist und dabei natürlich auch das Alter beachten. Ist Ihre Tochter gerade erst elf Jahre alt, macht es wenig Sinn, Themen der Sexualität ausführlich zu besprechen, denn ist Ihre Tochter trotz eventueller Monatsblutung womöglich noch lange nicht so weit, sich als Frau zu fühlen bzw. fühlen zu wollen. Die Themen Pubertät und Menstruation sollten daher separat betrachtet werden, weshalb es sich anbietet, diese für das Kind heiklen Themen schon früher anzusprechen. Wenn dies der Fall war, dann werden darauf aufbauende Themen leichter anzusprechen sein, da sie bei Ihren Ausführungen nicht bei Adam und Eva beginnen müssen. Etwas Fingerspitzengefühl und Coolness kann hierbei natürlich auch nicht schaden. Vielleicht hat sich Ihre Tochter auch schon viel Wissen durch Freunde etc. angeeignet und Sie „unterfordern“ sie mit Ihren Ausführungen. Das wird man womöglich schnell merken. Was genau Sie Ihrer Tochter erzählen möchten, kommt natürlich auf Sie und auf das Interesse Ihrer Tochter an. In der Tat eignet sich die erste Periode gut dafür, um einige grundlegende Dinge zu klären. Schließlich sollte Ihre Tochter spätestens dann wissen, was es mit dem Menstruationszyklus auf sich hat, wie er funktioniert und wie der eigene Körper damit besser verstanden werden kann. Mit dem Zyklus hängen natürlich auch die Themen Sexualität und Verhütung eng beieinander. Hat Ihre Tochter also ein gewisses Alter erreicht, ist jetzt die Zeit gekommen, um über die Themen Verhütung, Eisprung, Medikamente, Menstruationsbeschwerden etc. zu sprechen. Wichtig ist hierbei wie gesagt, wie Sie die Informationen übermitteln. Erklären Sie möglichst biologisch, warum was im Körper geschieht und dass es bei Frauen weltweit genau so der Fall ist. Für ein Mädchen ist es in der Pubertät schwer genug, Selbstbewusstsein und ein Körperbewusstsein zu erlangen. Da sollte die Menstruation nicht als Strafe verstanden werden.

Frauenarzt?

Solange bei Ihrer Tochter keine anormalen Beschwerden oder Symptome auftreten oder die Menstruation merkwürdig lang ausbleibt, muss kein Frauenarzt konsultiert werden, „nur“ weil Ihre Tochter Ihre erste Regelblutung erhalten hat. Wenn Sie dann schon die Meinung vertreten, Ihre Tochter sollte einen Frauenarzt aufsuchen, werden Sie unnötig viel Staub aufwirbeln und eventuell umso mehr Panik erzeugen. Dabei geht es ja gerade darum, der Tochter aufzuzeigen, dass es sich hierbei um etwas Natürliches handelt und dass die Menstruation kontrolliert werden kann, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Dass es anfangs einer Umstellung bedarf, sollte in einem Gespräch natürlich ebenfalls Inhalt sein. Sollte Ihre Tochter tiefergehende Fragen haben, so könnte Sie diese, sollte sie das wollen, trotzdem einem Frauenarzt stellen. Denn im Alter zwischen 12 und 17 Jahren wird für junge Frauen eine Impfung gegen HPV (humane Papillomaviren) empfohlen. Durch diese Impfung wird Ihre Tochter gegen die Gefahren von Gebärmutterhalskrebs geschützt. Diese Impfung sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen. Das ist im Prinzip aber der einzige Grund, warum ein Frauenarzt konsultiert werden sollte. „Nur“ aufgrund der Regelblutung ist das, in der Regel, nicht nötig.

Fazit

Geduld, Empathie, Einfühlungsvermögen, Gelassenheit, „Professionalität“ und keine Berührungsängste: Eigenschaften, die Eltern, vor allem Mütter, haben sollten, wenn die eigene Tochter mit den heiklen Themen des Lebens konfrontiert wird. Schließlich ist Ihre Tochter diejenige, die mit all den Veränderungen in ihrem Körper und in ihrem Leben klarkommen muss. Wenn die Vertrauenspersonen, die dafür verantwortlich sein sollten, ein gesundes Körperbewusstsein zu vermitteln, dann auch noch anfangen, Panik zu verbreiten, wird das dem Kind bzw. Teenager nicht gerade weiter helfen. Entscheiden Sie individuell, wie viel und worüber Sie mit Ihrer Tochter sprechen müssen bzw. wollen und in welcher Phase Sie sich befindet. Seien Sie Ansprechpartner und vermitteln Sie positive Gefühle. Dann werden die körperlichen Veränderungen gar nicht so spektakulär ausfallen und die Erde dreht sich normal weiter.

Urlaub mit Kindern – deutsche See

Familien Urlaub an der deutschen See

Der Urlaub steht vor der Tür und Sie haben sich dazu entschlossen, mit der ganzen Familie, mit Kind und Kegel in die Ferien aufzubrechen? Dann haben Sie eine elementare Entscheidung womöglich schon getroffen und zwar, wo es mit Ihrer Familie denn hingehen soll. Ihr Kind wird früher oder später die Vorzüge des Auslands kennen lernen, dabei kann es durchaus ratsam und sinnvoll sein, das eigene Land ebenfalls etwas besser kennen zu lernen. Schließlich flüchtet man oft aus dem Land, ohne dessen Schätze zu kennen. In der Praxis kann allerdings häufig Geld und Zeit gespart werden, wenn Reiseziele in Deutschland aufgesucht werden. Ist die Autofahrt gut geplant, lässt sich Stress durch entsprechendes Zeitmanagement schon vorher vermeiden, so steht einem schönen Urlaub nichts mehr im Wege. Vielleicht haben Sie sich ja entschieden, mit Ihren Kindern die Nordsee oder die Ostsee etwas besser zu erkunden, oder diese beiden Optionen stehen im Raum. Die folgenden Ausführungen können Sie in diesem Zusammenhang etwas inspirieren, denn dabei spielen sowohl Nord- als auch Ostsee eine zentrale Rolle.

Urlaub an der deutschen Nordsee mit Kindern

Nordsee ist natürlich nicht gleich Nordsee und so haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihren Urlaub an der deutschen See zu gestalten. Sie können sich vor einen Aufenthalt nahe des Meers entscheiden, oder aber die Gegend erkunden, viele verschiedene Städte und Orte kennen lernen, denn auch im Norden des Landes gibt es genügend Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die Naturlandschaft ist ebenso einmalig und so werden Sie als Familie hier mit Sicherheit die Gelegenheit zum Abschalten haben. Das Wattenmeer zählt nicht umsonst zum Weltkulturerbe. Büsum, St. Peter Ording, Friedrichkoog: Ferienorte gibt es nahe der Nordsee genug. Wassersport, Nordic Walking, Angeln oder Reiten: auch Sport kommt hier nicht zu kurz, wenn Sie in Ihrem Urlaub darauf nicht verzichten wollen. Bauernhöfe können erkundet werden, sollte das der Vorliebe Ihrer Kinder entsprechen. Dabei können Sie sich für einen gemütlichen Aufenthalt in einer Ferienwohnung, alternativ aber auch für den Verbleib im Familienhotel entscheiden. Wattwanderungen sind natürlich besondere Erlebnisse, die sich nahe der Nordsee anbieten. Vergessen Sie Ihre Gummistiefel in jedem Fall nicht! Schiffsfahrten sind in diesem Zusammenhang natürlich ebenso zu nennen! Sie sehen schon: mit dem Schlagwort „Nordsee“ sind viele Möglichkeiten und Optionen verbunden. Abwechslung werden und können Sie also auf jeden Fall erleben, je nach dem, was Sie geplant haben. In Cuxhaven sind die Sandstrände sehr beliebt. Auch das Wrackmuseum ist dort sehr gut besucht. In Bremerhaven beispielsweise erwartet Sie ebenfalls eine Menge: Auswandererhaus, Klimahaus, Columbus Cruise Center, diverse Schleusen, ein Zoo am Meer, ein U-Boot-Museum und natürlich der Fischerhafen. So werden nicht nur Ihre Kinder von einem abwechslungsreichen und schönen Urlaub erzählen. Sie als Eltern werden mit Sicherheit auch begeistert sein, vor allem, wenn Sie noch nicht an der Nordsee waren. Schiffstouren, Hafenrundfahrten, Windmühlen, Leuchttürme: Ihr Kind bzw. Ihre Kinder und auch Sie als Eltern werden mit Sicherheit einiges finden, das Ihnen zusagen und gefallen wird.

Urlaub an der deutschen Ostsee mit Kindern

Auch an der Ostsee, sowohl in Schleswig-Holstein, als auch in Mecklenburg-Vorpommern warten wunderschöne Landschaften auf Sie und Ihre Familie. Das Klima ist angenehm, die sportlichen Möglichkeiten in Meeresnähe sind auch hier gegeben. Ausflugsziele für die ganze Familie gibt es auch hier in Vielzahl. Mithilfe der sauberen Seeluft werden Sie hier als Familie optimal abschalten können. Die beliebtesten Urlaubsziele nahe der Ostsee beinhalten diverse Inseln. Usedom beispielsweise bietet flach abfallende Strände und günstige Unterkünfte. Vor allem für Familien mit Kleinkindern bietet Usedom spannende und lukrative Angebote. Rügen hingegen hat sehr viele unterschiedliche Landstriche zu bieten und dementsprechend viele Ausflugsziele für die ganze Familie. Hier steht einem Aktivurlaub mit der ganzen Familie nichts im Wege. Zahlreiche Freizeitaktivitäten könnten dazu führen, dass Sie sich als Familie für einen Urlaub an der Lübecker Bucht entscheiden. Die geographische Lage ermöglicht es, dass Sie hier schnell unterwegs sind und auch andere Orte besuchen können. Schließlich soll ein Urlaub manchmal auch abwechslungsreich sein und man will mehr als nur einen Ort sehen. Kühlungsborn eignet sich ebenso ideal für Urlaube mit Kindern. Die längste Strandpromenade in Deutschland befindet sich nämlich hier, weshalb Erholung und Entspannung hier allein schon dadurch garantiert wird. Sollten Sie sich für etwas Spezielles entscheiden wollen, ist eine Recherche, beispielsweise im Internet oder Reisebüro, natürlich zu empfehlen. Auf Rügen gibt es beispielsweise ein Dinosaurierland zu bewundern. Um auf die Bedürfnisse Ihres Kindes individuell eingehen zu können, sollte man daher etwas Zeit investieren, um das Richtige für die ganze Familie zu finden.

Zu beachten

Wenn möglich sollten Sie natürlich versuchen, unabhängig ob Nordsee oder Ostsee, so zu buchen, dass Ihr Urlaub nicht gerade in die Hauptsaison fällt, denn sonst werden die beliebtesten Orte nahe Nord- und Ostsee entweder ausgebucht, oder überfüllt sein. Halten Sie sich daher, wenn möglich, an die Angebote der Nebensaison oder ziehen Sie sogar Besuche im Herbst oder Winter in Betracht, auch wenn sich die Strandaktivitäten dadurch natürlich in Grenzen halten würden. Eventuell hilft eine gründliche Recherche auch dabei, Insider-Tipps zu finden, um am Ende nicht dort zu landen, wo sämtliche Familien letzten Endes ihren Urlaub verbringen. Haben Sie Ihr optimales Reiseziel gefunden, dass alle Bedürfnisse möglichst gut erfüllt, steht dem Urlaub an der deutschen See nichts im Wege.

Fazit

Unter deutschen Urlaubern ist es häufig eine Glaubensfrage, ob der Urlaub an der deutschen See nun eher an der Ostsee, oder an der Nordsee verbracht werden soll. Dabei gibt es im Prinzip ähnliche Angebote und Vorzüge, sodass es keinen klaren Favoriten gibt. Letzten Endes hängt es auch immer davon ab, was Sie genau suchen und was Ihrem Kind am Ende des Tages gefallen wird. Daher bietet es sich ja auch an, im Vorfeld gründlich zu recherchieren, um etwas zu finden, das Ihren Kindern bzw. Ihrem Kind auf jeden Fall zusagen wird. Natürlich können Sie Ihren Urlaub auch von bestimmten Sehenswürdigkeiten abhängig machen, die Sie unbedingt sehen wollen. Sie können Insider-Tipps folgen und am Ende dem großen Urlauberansturm entgehen, oder Sie entscheiden sich für ein Reiseziel, dass es Ihnen ermöglicht, flexibel zu sein. So können Sie im Rahmen Ihres Aufenthalts mehrere Standorte aufsuchen, was für manche Familien auch ein wichtiger Faktor sein kann. Schätze lassen sich also sowohl an Nord- als auch an Ostsee reichlich finden. Denken Sie daran, früh zu buchen und, falls möglich, auch so zu buchen, dass Sie nicht zur Hauptsaison im beliebtesten Hotel landen und am Ende alles haben, nur nicht Ihre Ruhe. Letztendlich könnte auch Ihr Wohnort darüber entscheiden, ob Sie die Reise nun eher gen Norden oder gen Osten antreten werden. An der Ostsee werden Sie übrigens keine Gezeiten vorfinden, im Gegensatz zur Nordsee. Vielleicht beeinflusst das ja auf eine Art Ihre Entscheidung. Sonst haben Orte sowohl an Nord- als auch an Ostsee für Familien auf jeden Fall einen Mehrwert.

Barrierefrei wohnen

Barrierefrei wohnen

Wie viel Prozent aller Wohnungen sind Ihrer Meinung nach altersgerecht und barrierefrei eingerichtet? 5 %, das die Antwort. Das zeigt Ihnen schon auf, dass hier in der Tat ein Problem vorliegen kann, wenn das Alter erst einmal vorangeschritten ist. Schließlich will nicht jeder Senior oder Rentner ein Heim besuchen und auch nicht jeder muss es natürlich. Daher lautet das logische Ziel: zuhause alt werden! Das ist auch deshalb logisch, weil das Zuhause ein Ort sein sollte, an dem man sich wohlfühlt und an dem man in Würde altern kann. Das ist in der Praxis aber nur möglich, wenn die Bewegung und Mobilität in der eigenen Wohnung auch im Alter uneingeschränkt möglich ist. Vielleicht sind Sie selbst gerade dabei, Ihren Lebensabend zu planen und wollen Ihre Wohnung entsprechend umgestalten. Vielleicht wollen Sie sich aber auch nur informieren, wie eine barrierefreie Wohnung im Alter denn so auszusehen hat. Dafür gibt es beispielsweise Checklisten, die vorgeben, wie eine perfekte barrierefreie Wohnung aussehen kann. Selbstständigkeit und Freiheit werden durch eine Wohnung oder durch ein Haus ohne Barrieren gefördert. Und das sind zwei wichtige Rechte, die im Alter natürlich nicht weniger wichtig sind. Es kann genauso wichtig sein, dass Sie Besuch empfangen können. Schließlich kann eine solche Barrierefreiheit für ältere Gäste genauso wichtig sein. Daher handelt es sich auch um ein soziales Thema.

Was sollte eine barrierefreie Wohnung im Alter bieten?

Der Zugang zur Wohnung sollte zunächst einmal barrierefrei möglich sein. Heißt im Klartext: keine Stufen und Schwellen und auf jeden Fall Aufzüge oder andere Lösungen, um mögliche Höhenunterschiede bewältigen zu können. Handläufe im Treppenhaus und Terrassen und Balkons, die ebenfalls ohne Stufen zu erreichen sind, erleichtern den Zugang in der Wohnung insgesamt generell. Der Hausflur sollte mindestens 1,20 m breit sein, damit ein Gehwagen sich dort problemlos fortbewegen kann. Probleme mit dem Gehör? Die Klingel sollte in jedem Fall laut zu hören sein!

Die Ausstattung des Bades ist weiterhin wichtig und beachtenswert. Die Dusche sollte begehbar und bodengleich sein. Sollte dies nicht der Fall sein, dann sollte es die Möglichkeit geben, das entsprechend nachzurüsten. Ein Klappsitz bzw. Hocker in der Dusche wäre für das Alter optimal. Ansonsten ist ein Haltegriff in der Dusche unabdingbar, damit keine schlimmen Unfälle passieren. Die Wand sollte sonst so stabil sein, dass auch hier Nachrüstungen möglich sind. Das WC sollte in jedem Fall auch selbstständig genutzt werden können. Dazu gehört auch, dass der Toilettensitz die richtige Höhe hat. Vor dem Waschtisch sollten Sie bzw. sollte der Senior / die Seniorin eine Sitzgelegenheit haben und sich im Spiegel sehen können. Die Badtür sollte nach außen aufschlagen und auch von außen entriegelt werden können. Letzten Endes ist ein gewisser Bewegungsfreiraum im Badezimmer unabdingbar. Vor dem Waschbecken bzw. WC sollten 1,20 m x 1,20 m zur Verfügung stehen.

Wie ist die Küche ausgestattet? Altersgerecht, wenn Sie Sitzgelegenheiten ermöglicht. Arbeitsplatte und Kochstelle sollten bestenfalls unterfahrbar sein, was die Benutzung eines Rollstuhles im Alter ermöglicht. Abschaltautomatiken erleichtern das Arbeiten in der Küche ebenfalls und können mögliche Unfälle verhindern. Wichtig ist es generell, dass Küchenschränke gut zu erreichen sind.

Das Bett im Schlafzimmer sollte hingegen die richtige Höhe haben, damit sich der Senior bzw. die Seniorin angemessen bewegen und selbstständig aufstehen kann. Im Pflegefall sollte die Hilfe uneingeschränkt möglich sein, weshalb sich ein Zugang von drei Seiten empfiehlt.

Allgemein sollten die Türen 90 cm breit sein, um mit mobilen Transportmitteln passieren zu können. In allen Räumen sollten sich Fenster befinden, die leicht zu öffnen sind. Kabel gehören in einen Kabelkanal, damit Stürze vermieden werden können. Teppiche sollten auch aus diesem Grund rutschfest sein, denn bekanntlich geschehen viele Unfälle im Haushalt. Im Alter ist man für solche Unfälle natürlich umso anfälliger. Die wichtigen Bedienelemente, sprich Lichtschalter, Steckdosen und Türgriffe sollten auf 85 cm Höhe angebracht werden, damit auch hier keine Probleme entstehen.

Im Praxisfall müssen diese Dinge vielleicht nicht bzw. noch nicht umgesetzt werden. Dennoch können Sie sich an dieser Richtlinie orientieren, um zu überprüfen, wie barrierefrei eine Wohnung wirklich ist, damit das Zuhause auch das Zuhause bleibt.

Dieser Beitrag wurde am 29. Mai 2019 in Senioren veröffentlicht.

Familienurlaub mit Baby – was beachten?

Familienurlaub mit dem Baby

Der Familienurlaub steht an und Sie reisen dieses Mal nicht nur zu zweit, sondern zu dritt. Familienurlaub mit Baby – das steht auf dem Programm. Natürlich gibt es im Vorfeld einige Dinge zu beachten, wenn der Urlaub kein Reinfall werden soll. Schließlich wollen Sie zu dritt eine versöhnliche Zeit verbringen und nicht vor ungeahnte Probleme gestellt werden. Vorbereitung ist in diesem Fall und, wie immer im Leben, alles. Im Folgenden erhalten Sie daher einige Tipps, was es bei einem Familienurlaub mit Baby zu beachten gibt. Anreise, Fahrtzeit, Gepäck, Unternehmungen – nun erhalten Sie einen Überblick darüber, was bei solch einem Urlaub für Sie und Ihre Familie wichtig sein kann.

Orte (Nordsee, Berge)

Welche Orte eignen sich besonders, um als Familie mit dem Kleinkind zu verreisen? Treffen Sie entsprechende Vorbereitungen und wappnen Sie sich entsprechend, müssen Sie sich nicht einschränken oder umplanen, „nur“ weil Sie nun noch ein Kleinkind mit an Bord haben. Je nachdem, wie klein Ihr Kind allerdings noch ist, tun Sie sich als Familie und wohl auch dem oder der Kleinen einen Gefallen, wenn Sie von exotischen Reisezielen noch Abstand nehmen, bis das Kind ein gewisses Alter erreicht hat. Damit sind beispielsweise Reisen auf andere Kontinente gemeint. Generell gilt natürlich, dass die Reise umso stressiger wird, je länger sie dauert. Auch auf „hohe“ Reiseziele sollten Sie vorerst verzichten. Damit sind beispielsweise die Alten und generell Ziele in 1500 Meter Höhe gemeint. Hier sollten Sie Geduld haben, bis Ihr Kind mindestens 2 Jahre alt ist. Eine Städtereise kann sich oftmals anbieten, da Ihr Kind friedlich in seinem Buggy schlafen kann, während Sie mit Ihrem Partner die Stadt erkunden, zum Essen einkehren und beispielsweise Sehenswürdigkeiten besichtigen. Weitere Vorteile können in den Städten selbst warten, denn dort sind Drogeriemärkte beispielsweise schnell zu finden, sollte schnell noch etwas gekauft werden müssen. Erholung und Entspannung ist an vielen Orten möglich, weshalb Sie sich ein schönes Ziel aussuchen, Ihren Radius dabei aber schon einschränken sollten.

Anreise (Auto, Bus, Flugzeug)

Was Sie beachten bzw. mitnehmen müssen, wenn es um die Anreise mit dem Auto bzw. Bus geht, können Sie bei der Rubrik „Wichtiges Gepäck“ nachlesen. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, schnell von A nach B zu kommen und für genügend Pausen zu sorgen. Frischluft ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden des Kindes, natürlich auch für Ihr Wohlbefinden. Für die Reise mit dem Flugzeug ist es natürlich erforderlich, einige Vorkehrungen zu treffen. Sollten Sie mit einem Buggy reisen, können Sie diesen bis kurz vor Reiseantritt erhalten und werden ihn gleich nach der Landung zurück erhalten. Schnuller und Fläschchen helfen dem Kleinkind, den Druckausgleich bei der Landung und beim Start der Maschine herzustellen. Bestenfalls sollten Sie Nachtflüge buchen, damit Ihr Baby seinen Rhythmus aufrechterhalten kann. Wickeltische und Ersatzwindeln finden Sie an Bord. Das Aufwärmen der Flasche kann ebenfalls an Bord übernommen werden. Selbst Babynahrung steht dort, allerdings begrenzt, zur Verfügung. Daher sollten Sie natürlich auf die Lieblingsnahrung Ihres Kindes zurückgreifen. Das sind in diesem Fall jedenfalls die Vorkehrungen, die mit der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa möglich sind. Wie es sich mit anderen Fluggesellschaften verhält, finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten.

Lange Fahrtzeit – was tun?

Kleinen Kindern ist es im Prinzip egal, wo sie sich befinden, solange sie sich wohl fühlen. Daher kann der Urlaub für die Kinder schon im Auto, Bus oder wo auch immer beginnen, wenn Sie entsprechende Vorkehrungen treffen. Dazu gehört beispielsweise die entsprechende Unterhaltung. Autospiele machen den Weg definitiv kürzer und sorgen für Spaß für die ganze Familie. In den Pausen sollten sie als Familie für Bewegung sorgen, eventuell einen kurzen Ausflug unternehmen, um sich zu erholen. Je nach dem, für welches Reiseziel Sie sich entschieden haben, gibt es in den Pausen schon Möglichkeiten für die Kinder, sich auszutoben und etwas zu erleben. Hörspiele, Musik im Radio, DVDs und CDs – all das kann im Auto die Stimmung deutlich anheben. Bücher können gelesen und Spiele gespielt werden. Auch die Verpflegung sollten Sie sicherstellen, indem Sie beispielsweise einen Gaskocher mit in den Urlaub nehmen, oder aber in den Pausen entsprechend für Nachschub sorgen. Sie werden zudem keinen Fehler begehen, wenn Sie Ihre Reise so planen, dass Sie in die Nacht hineingeht, damit Ihr Kind schlafen kann, sofern dies, beispielsweise im Auto, möglich ist.

Wichtiges Gepäck

Bei solch einem Urlaub mit Kleinkind gibt es natürlich einige wichtige Dinge und Anforderungen, die es zu beachten gilt. Spezielles Gepäck gehört auch dazu, schließlich muss man in diesem Fall etwas anders packen, als es bei einem Urlaub zu zweit der Fall wäre. Die Gepäckliste vor Reiseantritt kann zum Beispiel in folgende Rubriken eingeteilt werden: Essen und Trinken, Kleidung, Sonnenschutz, Kulturtasche / Kinderpflege, Ferienwohnung, Kindertransport, Reiseapotheke, Reisedokumente und sonstige Dinge, die „Kinder glücklich machen“. Nahrung und Getränke sind natürlich für die Reise sehr wichtig. Lätzchen, am besten waschbar, müssen mitgenommen werden. Für Ausflüge eignen sich Einweglätzchen sehr gut. Diese sind zwar nicht gerade preiswert, aber dennoch nützlich. Fläschchen, Trinkbecher und Geschirr zählen ebenfalls zur Liste der Dinge, die im Familienurlaub mit Baby nicht fehlen dürfen. Wenn Sie am Urlaubsort Kleidung nicht waschen wollen, sollten Sie hier natürlich genug einpacken und sich auf alle Wetterlagen vorbereiten. T-Shirts, kurze Hosen bzw. Kleidchen, Sweatshirts, Pullover, lange Hosen und Jacken, sowie feste Schuhe und Sandalen gehören zwingend dazu. Regenkleidung und Gummistiefel dürfen natürlich nicht fehlen, damit auch der Regen den Urlaub nicht zerstören kann. Bodys und Unterwäsche zählen ebenso zur Liste wie Schlafanzüge, Mützen und Hüte. Denken Sie zudem ggf. an Badebekleidung, Schwimmflügel und Schwimmwindeln und schon sind Sie in puncto Kleidung gut vorbereitet. Kleinkinder müssen vor der Sonne besonders geschützt werden, weshalb Sie hier bei der Planung besonders aufmerksam sein sollten. Sonnenschutz für die Autofenster, Sonnenschirm oder Strandmuschel, Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel und entsprechende Kleidung sind in diesem Zusammenhang zu empfehlen. In die Kulturtasche kommen ähnliche Dinge, an die Sie als Erwachsener unter anderem schon denken müssen: Zahnbürste, Zahnpasta, Bürste bzw. Haarspangen, Pflegecreme oder Lotion und feuchte Waschlappen. Des Weiteren natürlich noch Duschcreme/Shampoo bzw. Kinderbad, Windeln, Feuchttücher, Wundcreme, Topf, Toilettenpapier, beispielsweise für einen Campingurlaub und Plastikbeutel bzw. Wäschesack. Sollten Sie eine Ferienwohnung beziehen wollen, denken Sie an Reisebett, Kissen, Decke, Bettwäsche, Kinderschlafsack, Babyphon und Kinderhochstuhl. Für Ausflüge sind Tragetuch bzw. Kindertrage, Buggy/Kinderwagen, Kinderautositz und Rucksack wichtig. Außer den wichtigsten Reisedokumenten und Pässen sollten Sie sich natürlich auch eine kleine Notfallapotheke aneignen. Sollte Ihr Kind über Allergien, Ausschläge etc. klagen, sollten Sie Medikamente natürlich mit dem Arzt absprechen. Ansonsten sollten Sie nur Medikamente verwenden, die Sie schon von zuhause kennen und aufpassen, wenn es um den Erwerb von Medikamenten im Ausland geht. Zu guter Letzt: Dinge, die Ihr Kind besonders glücklich machen! Schnuller, Lieblingsstofftier, Schmusedecke, Spielsachen, Malsachen, Sandspielzeug, Bilderbücher, Liederbücher, Nachtlicht – ganz wichtig! Natürlich kann es hier individuell auch noch weitere Utensilien geben, die Sie nicht vergessen sollten.

Fazit

Denken Sie an die entsprechende Vorbereitung in Bezug auf die anstehende Reise. Planen Sie rechtzeitig und bedenken Sie möglichst viele wichtige Dinge, die hier auch Erwähnung gefunden haben. Wer richtig packt, hat für seine Reise bereits entsprechend vorgesorgt. Medikamente, spezielle Baby-Kleidung und wichtige Dinge für die passende Ernährung sind dabei natürlich besonders wichtig. Die Anreise sollten Sie für das Kind auf jeden Fall angenehm und, wenn möglich auch kurzweilig gestalten. Beschäftigen Sie sich auf jeden Fall mit Ihrem Kind und sorgen Sie für die entsprechende Unterhaltung auf dem Weg. In puncto Urlaub mit Kleinkind spielt das Thema Erholung und Entspannung häufig die Hauptrolle, daher wird es eigentlich gar nicht so wichtig sein, wohin Sie gehen, solange Sie dort Kraft und Energie tanken können. Das hat den Vorteil, dass Sie auch den Anfahrtsweg bescheiden halten können. Ansonsten gibt es je nach Fortbewegungsmittel natürlich einige spezifische Dinge, die beachtet werden sollten. Letzten Endes spielen Routinen für kleine Kinder eine sehr wichtige Rolle, weshalb Sie im Urlaub dafür sorgen sollten, dass sich der gewohnte Rhythmus des Kindes nicht allzu sehr verändert. Haben Sie das Ziel auserkoren, gepackt und sich auch sonst entsprechend gerüstet und für eine gelungene Anfahrt gesorgt, kann der erholsame Urlaub kommen!