Archiv | November 2018

Eine Schwangerschaft planen

Babyschuhe auf Händen

Wenn Eltern heutzutage ein Baby wünschen, so können sie bereits viel unternehmen, um nicht nur die Fruchtbarkeit von Ihr, sondern auch von Ihm, zu erhöhen. In diesem Artikel geht es einerseits um die Möglichkeiten, die man hat, um eine Schwangerschaft zu begünstigen und andererseits auch um die notwendigen Schritte, die „Frau“ auf die Schwangerschaft vorbereiten.

Tipps für Mann und Frau

Möchte ein Pärchen Nachwuchs zeugen, so ist natürlich der erste Schritt, die Lebensgewohnheiten zu ändern. Durch ein gesundes und aktives Leben lässt sich die Chance auf eine Befruchtung gleichermaßen für beide erhöhen.

Die wichtigsten Punkte lassen sich dabei wie folgt zusammenfassen:

Gesund ernähren

Gesund ernähren bedeutet, sich vitamin-, nährstoff-, und abwechslungsreich zu ernähren. Auf Fertigprodukte und Fast Food sollte ebenso verzichtet werden, wie auf ungesunde Dickmacher (fettiges Schweinefleisch, Frittiertes, etc.). Auch zuckerhaltige Getränke, wie Limonaden, sollten vermieden werden. Eine gute Versorgung an Mikronährstoffen ist wichtig.

Bewegung

Ausreichend Bewegung bringt den Stoffwechsel in Gang und fördert die Gesundheit. Sport auf der einen Seite (bitte kein Leistungssport) und entspannende Bewegung auf der anderen Seite, wie zum Beispiel lange Spaziergänge an der frischen Luft, ergeben einen guten Mix.

Tipp: bauen Sie ausreichend Bewegung in den Alltag ein. Laufen Sie täglich ein paar Tausend Schritte zu Fuß, nehmen Sie die Treppe anstelle des Fahrstuhls, usw.

Übergewicht abbauen, Untergewicht regulieren.

Dieser Punkt betrifft die stark übergewichtigen, bzw. stark untergewichtigen Menschen.
Während sich ein kleines Übergewicht nicht unbedingt bemerkbar macht, ist es insbesondere für adipöse Menschen ungleich schwieriger, Eltern zu werden. Starkes Übergewicht hat, wie übrigens auch starkes Untergewicht, einen negativen Einfluss auf den Hormonhaushalt und damit auch direkt auf die Fruchtbarkeit.

Verzichten Sie auf Genussmittel

Alkohol, Zigaretten und natürlich insbesondere echte Drogen sind ein absolutes No-Go, wenn man Nachwuchs plant. Spätestens wenn die junge Mutter schwanger ist, schädigen diese Dinge das Baby bereits im Mutterleib.

Ausreichend erholsamer Schlaf

Gesunder Schlaf, also erholsamer Schlaf ohne Unterbrechungen und wenigstens sieben Stunden pro Nacht, sind die Empfehlung der meisten Mediziner. Schichtdienste, Feiern und lange Nächte am PC oder Fernseher sind nicht geeignet, einen gesunden Schlaf herbeizuführen.

Tipp: es hat sich erwiesen, dass die blauen Anteile im Licht, z.B. vom Handy oder PC-Bildschirm, die Melatonin-Produktion stoppen und der Schlaf dann sehr schlecht ist. Inzwischen gibt es spezielle Programme, mit denen man abends den Blauanteil aus dem Licht des Smartphones / PCs filtern kann.

Der richtige Zeitpunkt

Darüber hinaus ist es natürlich wichtig, den besten Zeitpunkt (also den Eisprung) für die Befruchtung zu kennen. Dieser kann zum Beispiel durch Ovulationscomputer oder einen Eisprungrechner bestimmt werden. Auch wenn diese Zeiten für Sex genutzt werden sollten, so darf kein Stress oder gar Druck entstehen. Dieser ist meist kontraproduktiv und kann einer Schwangerschaft im Wege stehen.

Spezielle Tipps für die Frau

Die meisten Frauen verhüten mit der Babypille. Steht der Babywunsch fest, so wird die Pille abgesetzt. Wichtig ist nun zu wissen, dass es einige Zeit dauert, bis sich der Zyklus wieder normalisiert.

Die wenigsten Frauen wissen hingegen, dass die Pille häufig zu einem Vitamin- und Mineralstoffmangel führt. Eine Einnahme von Folsäure und eine Überprüfung des Vitamin-D Status sind meist sinnvoll. Statistisch gesehen sind mehr als 1/3 aller Frauen, die die Pille einnehmen, nicht ausreichend mit Folsäure versorgt.

Wer wenig rotes Fleisch ist, kann, in Absprache mit dem Arzt, den Eisenwert im Blut prüfen lassen. Vegetarier und vor allem Veganer sollten sich zudem mit ihrem Arzt absprechen. Oft sind weitere Nahrungsergänzungsmittel, bzw. spezielle Vitaminpräparate, nötig.

Im Allgemeinen kann man sagen, dass eine zusätzliche Einnahme von Folsäure, Vitamin D, Zink und einem Vitamin-B Komplex nicht verkehrt sind. Gute Omega-3 Fettsäuren (aus Fisch oder als Kapseln) runden die Vitalstoffeinnahme ab. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, was für Sie in Frage kommt.

Fazit

Mann und Frau können viel tun, um die Chance auf eine geplante Schwangerschaft zu erhöhen. Wer gesund lebt, tut im Grunde schon das Richtige für seinen Elternwunsch und braucht nur noch an kleinen Stellschrauben drehen.

PGD und PGS – Fakten, Ablauf, Tipps

Wer einen unerfüllten Kinderwunsch hat, der weiß genau, um was es sich bei PGD und PGS handelt. Es sind zwei Methoden, die bei der künstlichen Befruchtung eine Rolle spielen. Sowohl bei PGD als auch bei PGS wird die genetische Ausstattung eines Embryonen getestet, bevor dieser in die Gebärmutter übertragen wird. Was es darüber noch zu wissen gibt, lesen Sie in diesem Artikel.

Was sind PGD und PGS?

PGD steht für Pre-Implantation Genetic Diagnosis, was so viel bedeutet wie Genetische Präimplantationsdiagnostik. Es ist ein Verfahren, mit dem explizit nach bestimmten genetischen Störungen wie zum Beispiel Erbkrankheiten gesucht wird. Die PGD Kosten können innerhalb Deutschlands und von Land zu Land variieren. Häufig wird dieses Verfahren angewendet, wenn es in der Familie eines oder beider Elternteile genetisch bedingte Krankheiten gibt. Solche genetischen Abweichungen können einer Fehlgeburt vorbeugen. Neben dem Down-Syndrom, auch unter Trisomie 21 bekannt, kann man zum Beispiel auf folgende Krankheiten testen:

  • Turner-Syndrom (Monosomie X)
  • Mukoviszidose
  • Hämophilie
  • Sichelzellenanämie

Beim Verfahren der PGS wird die Häufigkeit natürlicher Abweichungen überprüft. PGS ist die Abkürzung für Pre-Implantation Genetic Screening, was übersetzt für genetisches Präimplantationsscreening steht. Diese Art der Untersuchung wird meist von Paaren gewählt, bei denen es mit dem Kinderwunsch trotz genetischer Gesundheit nicht klappt. Das kann der Fall sein, wenn es wiederholte Aborte gab oder bereits mehrere Versuche künstlich zu befruchten nicht erfolgreich waren. Bei diesem Verfahren werden mögliche Veränderungen der Chromosomenanzahl sowie Veränderungen im Chromosomenaufbau untersucht.

Sowohl eine PGD als auch eine PGS haben zum Ziel, die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen. Aber selbst wenn man beide Verfahren anwendet, gibt es kein hundertprozentiges Ergebnis.

Ablauf der PGD und PGS

Bei beiden Verfahren werden 72 Stunden nach der Befruchtung eine oder mehrere Eizellen entnommen und mit verschiedenen Methoden analysiert. Während des Eingriffs wird der Embryo nicht beschädigt und entwickelt sich normal weiter. Bereits innerhalb von 48 Stunden ist der Genetiker in der Lage, die Ergebnisse der Untersuchung vorzulegen. Nach der Analyse erhält das Paar nicht nur die Ergebnisse, sondern auch eine Empfehlung der für die Übertragung geeigneten Embryonen.

Schwangerschaft durch eine Eizellspende

Für manche Paare ist die Eizellspende die einzige Möglichkeit, ein Kind zu bekommen. Vor allem Frauen in der Menopause und solche, die aufgrund einer Krebserkrankung eine Chemotherapie machen mussten, ziehen eine Eizellspende in Erwägung. Bei dieser Art der künstlichen Befruchtung wird einer Spenderin eine Eizelle entnommen und mit dem Sperma des Partners der Mutter mit Kinderwunsch befruchtet. Anschließend wird die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter der Empfängerin eingesetzt. Vor dem Einsetzen enthält die Empfängerin außerdem Hormone.

Rechtliches rund um die Eizellspende

In Deutschland, der Schweiz sowie Norwegen und Litauen ist die Eizellspende verboten. In den Ländern, in denen sie legal ist, variieren die Eizellspende Kosten je nach Behandlungsland. Es sind aber noch weitere rechtliche Aspekte zu beachten, wenn man sich für diese Art der künstlichen Befruchtung entscheidet:

  • Das Kind der Empfängerin wird mit der Eizelle einer Spenderin gezeugt, dementsprechend ist die Spenderin der Eizelle die genetische Mutter des Kindes.
  • Das Recht der Mutterschaft geht bei der Eizellspende auf die Frau über, die das Kind gebärt. Die Empfängerin der Eizelle ist also die rechtliche Mutter des Kindes.
  • In einigen Ländern regeln gesetzliche Vorgaben die Anonymität der Spenderin, weswegen das Kind später oft keine Möglichkeit hat, seine leibliche Mutter kennenzulernen.
  • In vielen Ländern gibt es unterschiedliche Regelungen darüber, wie viele Eizellen eine Frau spenden darf. Es ist also oft nicht abzuschätzen, wie viele Halbgeschwister das eigene Kind hat.

Wie Paare sich auf die Verwirklichung ihres Kinderwunsches vorbereiten können?

Mutter und Vater mit Tochter

Schwanger werden ist nicht allein Frauensache. Moderne Paare bereiten sich gemeinsam auf eine der größten Herausforderungen des Lebens vor. Mit einer gemeinsamen Vorgehensweise erhöhen Paare zugleich die Wahrscheinlichkeit, ein Kind zu bekommen. Gute Vorbereitung ist vielleicht nicht Alles, aber sie hilft dabei, das Babyglück nicht allein dem Zufall zu überlassen.

Im Idealfall wünschen sich beide Partner ein Kind und können zusammen viel dafür tun, dass der Wunsch Wirklichkeit wird. Eine optimale Vorbereitung beider Partner kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft deutlich erhöhen. Wichtig ist dabei, dass beide Partner versuchen, ruhig und cool zu bleiben und nicht zu sehr verkrampfen. Der Sex soll bei allem Kinderwunsch dennoch Spaß machen. Tatsächlich wirkt sich der Spaßfaktor auch auf die Fruchtbarkeitsrate aus. Wer Stress beim Sex hat, bei dem schüttet der Körper das Hormon Prolakin aus. Prolakin kann die Produktion von Samen hemmen sowie den Zyklus der Frau beeinflussen. Vorteilhaft für eine Schwangerschaft kann auch das Idealgewicht sein. Wer zu viele Kilos hat, der sollte im Vorfeld versuchen, abzunehmen. Wichtig ist jedoch, dass die Gewichtabnahme gesund erfolgt. Zum Beispiel durch eine ausgewogene Ernährung. Die sollte ohnehin ganz oben auf dem Vorbereitungsplan für das Kinderkriegen stehen. Fettarm, abwechslungsreich und viele Nährstoffe sollte sie beinhalten. Der beste Körperfettanteil für das Schwanger werden liegt bei der Frau bei 29 %. Die gesunde Ernährung sollte mit der Einnahme von Folsäure-Präparaten unterstützt werden. Pauschal sollte die Frau täglich etwa 400 µg Folsäure zu sich nehmen. Die Einnahme vor der Schwangerschaft schafft darüber hinaus ein kleines Polster, aus dem das Baby in den ersten Wochen einer Schwangerschaft versorgt werden kann. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sind dann natürlich auch noch die weitere Nährstoffzufuhr für das Kind und die Mutter wichtig, weswegen auch Produktbewertungen von den verschiedensten Präparaten einem helfen können das Richtige zu finden. So schreiben viele werdende Mütter zu Femibion bei der Shop Apotheke tolle Erfahrungen und wichtige Informationen zu diesem Präparat.

Männer für das richtige Timing gesucht

Neben einer gesunden Gewichtsabnahme gehört zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft das Aufhören mit dem Rauchen. Dies gilt für beide Partner. Nikotin schadet nicht nur der Gesundheit von Eltern und Kind, sondern wirkt sich auch negativ auf die Fähigkeit zur Fortpflanzung aus. Insbesondere auf die Qualität der Spermien wirkt sich das Nikotin negativ aus. Ohnehin schadet Rauchen dem Baby und der Schwangeren, auch wenn es sich „nur“ um Passivrauchen handelt. Der Mann kann aber noch mehr dazu beitragen, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu verbessern. Zum Beispiel durch die Einnahme von Magnesium. Magnesium kann positive Auswirkungen auf Enzymsysteme haben, die wiederum dafür verantwortlich sind, schädliche Substanzen für Körperzellen zu eliminieren. Zudem kann sich die Zufuhr von Magnesium positiv auf die Beweglichkeit und auf die Anzahl der Spermien auswirken. Die Einnahme von Magnesium kann auch durch Spezialpräparate gewährleistet werden. Weitere Informationen was Magnesium noch alles mit dem Körper macht und ein paar Euronen kann man bei der Shop Apotheke einsparen. Aber nicht nur die Menge und die Beweglichkeit der Spermien erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft, sondern auch der richtige Zeitpunkt. Dieser wiederum hängt vom Zyklus ab. Man geht davon aus, dass es während des Zyklus einer Frau allenfalls sechs Tage geeignet sind, um schwanger zu werden. Diese nennt man die fruchtbaren Tage der Frau. Während dieser sechs Tage ist der Tag des Eisprungs sowie die drei Tage davor die Tage mit der größten Wahrscheinlichkeit. Paare mit Kinderwunsch sollten den Zyklus genau kennen und ihren Geschlechtsverkehr darauf einstellen. Mit der Hilfe eines Ovulationstestes kann man diese Tage genau ermitteln und damit die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft deutlich verbessern. Hier ein toller Beitrag dazu wann der richtige Zeitpunkt eines solchen Tests ist. Gemessen wird dabei der Anstieg des Fruchtbarkeitshormons. Zuletzt macht die gemeinsame Vorbereitung auf die Erfüllung des Kinderwunsches doppelt Spaß und schweißt ein Paar (noch mehr) zusammen.