Archiv | November 2018

PGD und PGS – Fakten, Ablauf, Tipps

Wer einen unerfüllten Kinderwunsch hat, der weiß genau, um was es sich bei PGD und PGS handelt. Es sind zwei Methoden, die bei der künstlichen Befruchtung eine Rolle spielen. Sowohl bei PGD als auch bei PGS wird die genetische Ausstattung eines Embryonen getestet, bevor dieser in die Gebärmutter übertragen wird. Was es darüber noch zu wissen gibt, lesen Sie in diesem Artikel.

Was sind PGD und PGS?

PGD steht für Pre-Implantation Genetic Diagnosis, was so viel bedeutet wie Genetische Präimplantationsdiagnostik. Es ist ein Verfahren, mit dem explizit nach bestimmten genetischen Störungen wie zum Beispiel Erbkrankheiten gesucht wird. Die PGD Kosten können innerhalb Deutschlands und von Land zu Land variieren. Häufig wird dieses Verfahren angewendet, wenn es in der Familie eines oder beider Elternteile genetisch bedingte Krankheiten gibt. Solche genetischen Abweichungen können einer Fehlgeburt vorbeugen. Neben dem Down-Syndrom, auch unter Trisomie 21 bekannt, kann man zum Beispiel auf folgende Krankheiten testen:

  • Turner-Syndrom (Monosomie X)
  • Mukoviszidose
  • Hämophilie
  • Sichelzellenanämie

Beim Verfahren der PGS wird die Häufigkeit natürlicher Abweichungen überprüft. PGS ist die Abkürzung für Pre-Implantation Genetic Screening, was übersetzt für genetisches Präimplantationsscreening steht. Diese Art der Untersuchung wird meist von Paaren gewählt, bei denen es mit dem Kinderwunsch trotz genetischer Gesundheit nicht klappt. Das kann der Fall sein, wenn es wiederholte Aborte gab oder bereits mehrere Versuche künstlich zu befruchten nicht erfolgreich waren. Bei diesem Verfahren werden mögliche Veränderungen der Chromosomenanzahl sowie Veränderungen im Chromosomenaufbau untersucht.

Sowohl eine PGD als auch eine PGS haben zum Ziel, die Chancen auf eine erfolgreiche Schwangerschaft zu erhöhen. Aber selbst wenn man beide Verfahren anwendet, gibt es kein hundertprozentiges Ergebnis.

Ablauf der PGD und PGS

Bei beiden Verfahren werden 72 Stunden nach der Befruchtung eine oder mehrere Eizellen entnommen und mit verschiedenen Methoden analysiert. Während des Eingriffs wird der Embryo nicht beschädigt und entwickelt sich normal weiter. Bereits innerhalb von 48 Stunden ist der Genetiker in der Lage, die Ergebnisse der Untersuchung vorzulegen. Nach der Analyse erhält das Paar nicht nur die Ergebnisse, sondern auch eine Empfehlung der für die Übertragung geeigneten Embryonen.

Schwangerschaft durch eine Eizellspende

Für manche Paare ist die Eizellspende die einzige Möglichkeit, ein Kind zu bekommen. Vor allem Frauen in der Menopause und solche, die aufgrund einer Krebserkrankung eine Chemotherapie machen mussten, ziehen eine Eizellspende in Erwägung. Bei dieser Art der künstlichen Befruchtung wird einer Spenderin eine Eizelle entnommen und mit dem Sperma des Partners der Mutter mit Kinderwunsch befruchtet. Anschließend wird die befruchtete Eizelle in die Gebärmutter der Empfängerin eingesetzt. Vor dem Einsetzen enthält die Empfängerin außerdem Hormone.

Rechtliches rund um die Eizellspende

In Deutschland, der Schweiz sowie Norwegen und Litauen ist die Eizellspende verboten. In den Ländern, in denen sie legal ist, variieren die Eizellspende Kosten je nach Behandlungsland. Es sind aber noch weitere rechtliche Aspekte zu beachten, wenn man sich für diese Art der künstlichen Befruchtung entscheidet:

  • Das Kind der Empfängerin wird mit der Eizelle einer Spenderin gezeugt, dementsprechend ist die Spenderin der Eizelle die genetische Mutter des Kindes.
  • Das Recht der Mutterschaft geht bei der Eizellspende auf die Frau über, die das Kind gebärt. Die Empfängerin der Eizelle ist also die rechtliche Mutter des Kindes.
  • In einigen Ländern regeln gesetzliche Vorgaben die Anonymität der Spenderin, weswegen das Kind später oft keine Möglichkeit hat, seine leibliche Mutter kennenzulernen.
  • In vielen Ländern gibt es unterschiedliche Regelungen darüber, wie viele Eizellen eine Frau spenden darf. Es ist also oft nicht abzuschätzen, wie viele Halbgeschwister das eigene Kind hat.

Wie Paare sich auf die Verwirklichung ihres Kinderwunsches vorbereiten können?

Mutter und Vater mit Tochter

Schwanger werden ist nicht allein Frauensache. Moderne Paare bereiten sich gemeinsam auf eine der größten Herausforderungen des Lebens vor. Mit einer gemeinsamen Vorgehensweise erhöhen Paare zugleich die Wahrscheinlichkeit, ein Kind zu bekommen. Gute Vorbereitung ist vielleicht nicht Alles, aber sie hilft dabei, das Babyglück nicht allein dem Zufall zu überlassen.

Im Idealfall wünschen sich beide Partner ein Kind und können zusammen viel dafür tun, dass der Wunsch Wirklichkeit wird. Eine optimale Vorbereitung beider Partner kann die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft deutlich erhöhen. Wichtig ist dabei, dass beide Partner versuchen, ruhig und cool zu bleiben und nicht zu sehr verkrampfen. Der Sex soll bei allem Kinderwunsch dennoch Spaß machen. Tatsächlich wirkt sich der Spaßfaktor auch auf die Fruchtbarkeitsrate aus. Wer Stress beim Sex hat, bei dem schüttet der Körper das Hormon Prolakin aus. Prolakin kann die Produktion von Samen hemmen sowie den Zyklus der Frau beeinflussen. Vorteilhaft für eine Schwangerschaft kann auch das Idealgewicht sein. Wer zu viele Kilos hat, der sollte im Vorfeld versuchen, abzunehmen. Wichtig ist jedoch, dass die Gewichtabnahme gesund erfolgt. Zum Beispiel durch eine ausgewogene Ernährung. Die sollte ohnehin ganz oben auf dem Vorbereitungsplan für das Kinderkriegen stehen. Fettarm, abwechslungsreich und viele Nährstoffe sollte sie beinhalten. Der beste Körperfettanteil für das Schwanger werden liegt bei der Frau bei 29 %. Die gesunde Ernährung sollte mit der Einnahme von Folsäure-Präparaten unterstützt werden. Pauschal sollte die Frau täglich etwa 400 µg Folsäure zu sich nehmen. Die Einnahme vor der Schwangerschaft schafft darüber hinaus ein kleines Polster, aus dem das Baby in den ersten Wochen einer Schwangerschaft versorgt werden kann. Während der Schwangerschaft und der Stillzeit sind dann natürlich auch noch die weitere Nährstoffzufuhr für das Kind und die Mutter wichtig, weswegen auch Produktbewertungen von den verschiedensten Präparaten einem helfen können das Richtige zu finden. So schreiben viele werdende Mütter zu Femibion bei der Shop Apotheke tolle Erfahrungen und wichtige Informationen zu diesem Präparat.

Männer für das richtige Timing gesucht

Neben einer gesunden Gewichtsabnahme gehört zur Vorbereitung auf eine Schwangerschaft das Aufhören mit dem Rauchen. Dies gilt für beide Partner. Nikotin schadet nicht nur der Gesundheit von Eltern und Kind, sondern wirkt sich auch negativ auf die Fähigkeit zur Fortpflanzung aus. Insbesondere auf die Qualität der Spermien wirkt sich das Nikotin negativ aus. Ohnehin schadet Rauchen dem Baby und der Schwangeren, auch wenn es sich „nur“ um Passivrauchen handelt. Der Mann kann aber noch mehr dazu beitragen, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft zu verbessern. Zum Beispiel durch die Einnahme von Magnesium. Magnesium kann positive Auswirkungen auf Enzymsysteme haben, die wiederum dafür verantwortlich sind, schädliche Substanzen für Körperzellen zu eliminieren. Zudem kann sich die Zufuhr von Magnesium positiv auf die Beweglichkeit und auf die Anzahl der Spermien auswirken. Die Einnahme von Magnesium kann auch durch Spezialpräparate gewährleistet werden. Weitere Informationen was Magnesium noch alles mit dem Körper macht und ein paar Euronen kann man bei der Shop Apotheke einsparen. Aber nicht nur die Menge und die Beweglichkeit der Spermien erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft, sondern auch der richtige Zeitpunkt. Dieser wiederum hängt vom Zyklus ab. Man geht davon aus, dass es während des Zyklus einer Frau allenfalls sechs Tage geeignet sind, um schwanger zu werden. Diese nennt man die fruchtbaren Tage der Frau. Während dieser sechs Tage ist der Tag des Eisprungs sowie die drei Tage davor die Tage mit der größten Wahrscheinlichkeit. Paare mit Kinderwunsch sollten den Zyklus genau kennen und ihren Geschlechtsverkehr darauf einstellen. Mit der Hilfe eines Ovulationstestes kann man diese Tage genau ermitteln und damit die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft deutlich verbessern. Hier ein toller Beitrag dazu wann der richtige Zeitpunkt eines solchen Tests ist. Gemessen wird dabei der Anstieg des Fruchtbarkeitshormons. Zuletzt macht die gemeinsame Vorbereitung auf die Erfüllung des Kinderwunsches doppelt Spaß und schweißt ein Paar (noch mehr) zusammen.