Taschengeld

Taschengeld

Für einen Menschen in unserer westlichen Welt wird es unumgänglich sein, den Umgang mit Geld zu erlernen. Schließlich spielt es für ein späteres verantwortungsbewusstes Leben eine große Rolle, dass man weiß, wie wertvoll Geld sein kann, wie schnell es auch verschwindet und was einige Dinge im Leben wert sind – aus materieller und immaterieller Sicht. Als Elternteil kann man diesen Umgang mit Geld früh weiter geben und zwar an die eigenen Kinder. In diesem Zusammenhang stellt sich allerdings die Frage, welches Alter angemessen ist, damit ein erstes Taschengeld ausgegeben werden kann. Generell könnten sich Eltern die Frage stellen, wie viel Taschengeld denn ausgegeben werden sollte.

Welche Höhe in welchem Alter?

Wer sich keine Mühe machen möchte und offizielle Rahmen und Ideen sucht, der kann sich an eine Tabelle des Deutschen Jugendinstituts halten. Diese Tabelle wird ständig aktualisiert und angepasst. Allerdings stellt es nur eine Richtlinie dar. Natürlich können Sie Ihre Ideen in diesem Zusammenhang anders veräußern. Wie viel Taschengeld Sie ausgeben, hängt vielleicht auch davon ab, wie viel Geld Sie selbst besitzen. Sind Sie beispielsweise relativ wohlhabend, werden Sie Ihrem Kind eventuell mehr geben wollen, oder aber gerade wenig, damit es seine Bodenständigkeit nicht verliert bzw. erlernen kann. Auch kann es darauf ankommen, wofür Ihr Kind das Geld überhaupt ausgeben möchte, zumal Ausgaben für Schule und sportliche Hobbies unabhängig vom Taschengeld von den Eltern übernommen werden sollten. Die Tabelle startet bei den unter 6-Jährigen. Mit der Einschulung könnte es also laut Institut ratsam sein, ein erstes Taschengeld zu verteilen. 50 Cent bis 1 Euro pro Woche, so die Vorgaben zu dieser Altersklasse laut Institut. 2,50 Euro bis 3 Euro werden für einen 9-Jährigen bzw. für eine 9-Jährige empfohlen. Ab 10 Jahren gibt es dann allerdings einen gewaltigen Sprung zu verzeichnen. Hier sieht die besagte Tabelle Auszahlungen pro Monat, statt pro Woche vor. Natürlich kommt es darauf an, wie verantwortungsbewusst Ihr Kind ohnehin schon ist, wie sehr es beispielsweise in die Hausarbeit eingebunden wird und welche Hobbies überhaupt vorhanden sind. Manchen Kindern ist diese Verantwortung vielleicht mit neun, manchen erst mit zwölf Jahren zuzutrauen. 15 bis 17,50 Euro pro Monat, so die Empfehlung. Für 18-Jährige und Ältere endet die Tabelle bei 60 bis 75 Euro pro Monat.

Zu beachten

Ihrem Kind könnten Sie mit der Ausgabe eines Taschengeldes schon allein deshalb einen Gefallen tun, weil in der Grundschule ohnehin Anforderungen bestehen, mit Zahlen umzugehen und auch die Geldrechnung in diesem Zusammenhang eine Rolle spielt. Daher kann es sich in diesem Alter anbieten, ein erstes Taschengeld auszugeben. Damit wird auch die Mathematik-Note womöglich von dieser Entscheidung profitieren. Dennoch gibt es generell einige Regeln, die beachtet werden sollten, wenn ein Taschengeld ausgegeben wird. Ein fester Termin ist wichtig, sodass keine Diskussionen oder Streitereien aufkommen können. So erlangt das Kind auch ein Gefühl dafür, wie es später einmal sein wird, Arbeitnehmer zu sein. Es wird wenig Sinn machen, wenn Sie Ihrem Kind zu unregelmäßigen Zeiten Taschengeld ausgeben, denn dann verringert sich der Lerneffekt. Das heißt aber auch, dass Sie keine Vorschüsse gewähren sollten, denn auch das wird nicht dazu beitragen, dass Ihr Kind einen guten Umgang mit dem Geld erlernen kann. Sie untergraben außerdem Ihre Autorität, wenn Sie gesetzte Abmachungen selbst auflösen. Das Taschengeld sollte freiwillig ausgegeben werden. Ihre Kinder sollten Sie also nicht anbetteln müssen, denn schließlich sollte es auch in Ihrem Interesse sein, dass das Taschengeld bezahlt wird. Ebenso sind Bedingungen tabu, an die sie das Taschengeld knüpfen. Beispielsweise gute Schulnoten, die erreicht werden müssen, damit das Geld fließt. Auch hier kommt kein Lerneffekt zustande und zwar im doppelten Sinne nicht – denn so verliert Ihr Kind den Zweck des schulischen Lernens komplett aus den Augen und fühlt sich befangen. Über die Verwendung wurde ja bereits schon etwas geschrieben: in diesem Zusammenhang wäre es unfair, Pflichtausgaben oder schulische Pflichten von Ihrem Kind bezahlen zu lassen. Auch hier sollte im Vorfeld abgestimmt worden sein, wofür das Taschengeld am Ende auch ausgegeben wird.

Fazit

Die Empfehlung des Instituts liefert Ihnen erste Inspirationen und Ideen, doch letzten Endes liegt die Entscheidung in Ihren Händen. Bewerten Sie die Charaktereigenschaften Ihres Kindes und überlegen Sie, wofür Ihr Kind das Geld am Ende überhaupt einsetzen würde. Vereinbaren Sie im Anschluss klare Regeln und helfen Sie Ihrem Kind früh dabei, einen angemessenen Umgang mit dem Geld zu erlernen. Steigern Sie die Höhe des Geldes mit dem Alter, doch dabei sollten Sie weder unter-, noch übertreiben. Beachten Sie außerdem einige grundlegende Dinge, wie die Tatsache, das Geld nicht an Bedingungen zu knüpfen. Halten Sie Termine ein und bleiben Sie auch dabei. Dann steht einer passenden Taschengeld-Verwendung nichts mehr im Wege!

Das erste Mal die Periode

Das erste Mal die Periode

Als Eltern ist es natürlich eine mehr als aufregende Zeit, wenn die Kinder in die Pubertät kommen. Doch natürlich kann es auch eine Zeit sein, die Nerven aufreibt. Nicht nur für die Eltern ergeben sich häufig vielfältige Herausforderungen. Die Kinder selbst sind teilweise ebenfalls überfordert, schließlich erlebt deren Körper tiefgreifende Veränderungen. Speziell bei Mädchen, die zu jungen Frauen heranreifen, kann in diesem Alter oft dicke Luft herrschen. Zur Zeit der Pubertät gibt es allerdings auch sensible Gespräche, die man als Mutter mit seiner Tochter führen sollte. Dabei geht es unter anderem um die Periode, schließlich wird diese für junge Mädchen irgendwann zu einem großen Thema. Dabei muss die erste Menstruation nicht mal symbolisch für den Beginn des Erwachsenwerdens stehen, denn Mädchen bekommen ihre Regel beinahe immer früher. So sollten sie erste Gespräche frühzeitig führen und nicht erst alles besprechen, „wenn es zu spät ist“.

Der Weißfluss: Anlass zum Gespräch

Als Mutter, natürlich auch als Vater, sollten Sie ein inniges Verhältnis zu Ihrer Tochter pflegen und mitbekommen, was sich körperlich bei Ihrer Tochter verändert. Dazu gehört es auch, dass Sie Ihre Tochter aufklären, wenn der Zeitpunkt reif ist, es sei denn, diese Aufgabe wurde eventuell von der Schule übernommen. Eigentlich gibt es aber immer noch Themen, die zusammen besprochen werden können. Da wäre beispielsweise der Weißfluss, ein Ausfluss bei jungen Mädchen, der sich in der Unterhose festsetzt. Dieser Ausfluss ist meistens das Zeichen dafür, dass die Geschlechtsorgane zu arbeiten anfangen. Ein bis zwei Jahre später tritt dann zumeist die erste Regelblutung ein. Also schon beim Auftreten dieses Weißflusses können diverse Themen besprochen werden, die dann auch bei der Periode relevant sein können. Gespräche über Slipeinlagen können sich beispielsweise anbieten, oder aber Sie klären Ihre Tochter bei Gelegenheit gleich darüber auf, welche Arten des Schutzes es bei der Regelblutung gibt und welche Vor- und Nachteile Binden bzw. Tampons haben. Natürlich sollten Sie Ihre Gespräche immer auch am Alter Ihrer Tochter ausrichten. Ist Ihre Tochter elf Jahre alt, wird es wenig Sinn machen, Sie als fast fertige Frau zu behandeln und sexuelle Themen in aller Ausführlichkeit zu besprechen. Anders sieht es hingegen aus, wenn die Pubertät schon weiter vorangeschritten ist. Wichtig ist es in diesem Zusammenhang auch, dass Sie ohne Tabus und unverblümt mit Ihrer Tochter sprechen, also nicht in die „Bienchen und Blümchen“-Sprache abrutschen. Schließlich dienen Sie für Ihre Tochter als Vorbild und nach Ihren Ausführungen sollte sich Ihre Tochter nicht für Ihren Körper schämen! Erklären Sie also gelassen und sachlich und vermitteln Sie Ihrer Tochter Selbstbewusstsein. Machen Sie ihr klar, dass keine Panik ausbrechen muss. Wie Sie mit der ganzen Thematik als Mutter umgehen, wird auch beeinflussen, wie Ihre Tochter damit umgeht. Einfach sind solche Unterhaltungen am Anfang wohl nie und sehr gerne muss man auch nicht darüber sprechen. Dennoch gehört es zur Erziehung unweigerlich dazu.

Soll die Mutter Verhütung ansprechen?

Diese Frage wurde ja bereits im ersten Teil teilweise beantwortet. Generell sollte man als Mutter darauf achten, wie weit die Entwicklung der Tochter vorangeschritten ist und dabei natürlich auch das Alter beachten. Ist Ihre Tochter gerade erst elf Jahre alt, macht es wenig Sinn, Themen der Sexualität ausführlich zu besprechen, denn ist Ihre Tochter trotz eventueller Monatsblutung womöglich noch lange nicht so weit, sich als Frau zu fühlen bzw. fühlen zu wollen. Die Themen Pubertät und Menstruation sollten daher separat betrachtet werden, weshalb es sich anbietet, diese für das Kind heiklen Themen schon früher anzusprechen. Wenn dies der Fall war, dann werden darauf aufbauende Themen leichter anzusprechen sein, da sie bei Ihren Ausführungen nicht bei Adam und Eva beginnen müssen. Etwas Fingerspitzengefühl und Coolness kann hierbei natürlich auch nicht schaden. Vielleicht hat sich Ihre Tochter auch schon viel Wissen durch Freunde etc. angeeignet und Sie „unterfordern“ sie mit Ihren Ausführungen. Das wird man womöglich schnell merken. Was genau Sie Ihrer Tochter erzählen möchten, kommt natürlich auf Sie und auf das Interesse Ihrer Tochter an. In der Tat eignet sich die erste Periode gut dafür, um einige grundlegende Dinge zu klären. Schließlich sollte Ihre Tochter spätestens dann wissen, was es mit dem Menstruationszyklus auf sich hat, wie er funktioniert und wie der eigene Körper damit besser verstanden werden kann. Mit dem Zyklus hängen natürlich auch die Themen Sexualität und Verhütung eng beieinander. Hat Ihre Tochter also ein gewisses Alter erreicht, ist jetzt die Zeit gekommen, um über die Themen Verhütung, Eisprung, Medikamente, Menstruationsbeschwerden etc. zu sprechen. Wichtig ist hierbei wie gesagt, wie Sie die Informationen übermitteln. Erklären Sie möglichst biologisch, warum was im Körper geschieht und dass es bei Frauen weltweit genau so der Fall ist. Für ein Mädchen ist es in der Pubertät schwer genug, Selbstbewusstsein und ein Körperbewusstsein zu erlangen. Da sollte die Menstruation nicht als Strafe verstanden werden.

Frauenarzt?

Solange bei Ihrer Tochter keine anormalen Beschwerden oder Symptome auftreten oder die Menstruation merkwürdig lang ausbleibt, muss kein Frauenarzt konsultiert werden, „nur“ weil Ihre Tochter Ihre erste Regelblutung erhalten hat. Wenn Sie dann schon die Meinung vertreten, Ihre Tochter sollte einen Frauenarzt aufsuchen, werden Sie unnötig viel Staub aufwirbeln und eventuell umso mehr Panik erzeugen. Dabei geht es ja gerade darum, der Tochter aufzuzeigen, dass es sich hierbei um etwas Natürliches handelt und dass die Menstruation kontrolliert werden kann, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Dass es anfangs einer Umstellung bedarf, sollte in einem Gespräch natürlich ebenfalls Inhalt sein. Sollte Ihre Tochter tiefergehende Fragen haben, so könnte Sie diese, sollte sie das wollen, trotzdem einem Frauenarzt stellen. Denn im Alter zwischen 12 und 17 Jahren wird für junge Frauen eine Impfung gegen HPV (humane Papillomaviren) empfohlen. Durch diese Impfung wird Ihre Tochter gegen die Gefahren von Gebärmutterhalskrebs geschützt. Diese Impfung sollte vor dem ersten Geschlechtsverkehr erfolgen. Das ist im Prinzip aber der einzige Grund, warum ein Frauenarzt konsultiert werden sollte. „Nur“ aufgrund der Regelblutung ist das, in der Regel, nicht nötig.

Fazit

Geduld, Empathie, Einfühlungsvermögen, Gelassenheit, „Professionalität“ und keine Berührungsängste: Eigenschaften, die Eltern, vor allem Mütter, haben sollten, wenn die eigene Tochter mit den heiklen Themen des Lebens konfrontiert wird. Schließlich ist Ihre Tochter diejenige, die mit all den Veränderungen in ihrem Körper und in ihrem Leben klarkommen muss. Wenn die Vertrauenspersonen, die dafür verantwortlich sein sollten, ein gesundes Körperbewusstsein zu vermitteln, dann auch noch anfangen, Panik zu verbreiten, wird das dem Kind bzw. Teenager nicht gerade weiter helfen. Entscheiden Sie individuell, wie viel und worüber Sie mit Ihrer Tochter sprechen müssen bzw. wollen und in welcher Phase Sie sich befindet. Seien Sie Ansprechpartner und vermitteln Sie positive Gefühle. Dann werden die körperlichen Veränderungen gar nicht so spektakulär ausfallen und die Erde dreht sich normal weiter.

Urlaub mit Kindern – deutsche See

Familien Urlaub an der deutschen See

Der Urlaub steht vor der Tür und Sie haben sich dazu entschlossen, mit der ganzen Familie, mit Kind und Kegel in die Ferien aufzubrechen? Dann haben Sie eine elementare Entscheidung womöglich schon getroffen und zwar, wo es mit Ihrer Familie denn hingehen soll. Ihr Kind wird früher oder später die Vorzüge des Auslands kennen lernen, dabei kann es durchaus ratsam und sinnvoll sein, das eigene Land ebenfalls etwas besser kennen zu lernen. Schließlich flüchtet man oft aus dem Land, ohne dessen Schätze zu kennen. In der Praxis kann allerdings häufig Geld und Zeit gespart werden, wenn Reiseziele in Deutschland aufgesucht werden. Ist die Autofahrt gut geplant, lässt sich Stress durch entsprechendes Zeitmanagement schon vorher vermeiden, so steht einem schönen Urlaub nichts mehr im Wege. Vielleicht haben Sie sich ja entschieden, mit Ihren Kindern die Nordsee oder die Ostsee etwas besser zu erkunden, oder diese beiden Optionen stehen im Raum. Die folgenden Ausführungen können Sie in diesem Zusammenhang etwas inspirieren, denn dabei spielen sowohl Nord- als auch Ostsee eine zentrale Rolle.

Urlaub an der deutschen Nordsee mit Kindern

Nordsee ist natürlich nicht gleich Nordsee und so haben Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihren Urlaub an der deutschen See zu gestalten. Sie können sich vor einen Aufenthalt nahe des Meers entscheiden, oder aber die Gegend erkunden, viele verschiedene Städte und Orte kennen lernen, denn auch im Norden des Landes gibt es genügend Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Die Naturlandschaft ist ebenso einmalig und so werden Sie als Familie hier mit Sicherheit die Gelegenheit zum Abschalten haben. Das Wattenmeer zählt nicht umsonst zum Weltkulturerbe. Büsum, St. Peter Ording, Friedrichkoog: Ferienorte gibt es nahe der Nordsee genug. Wassersport, Nordic Walking, Angeln oder Reiten: auch Sport kommt hier nicht zu kurz, wenn Sie in Ihrem Urlaub darauf nicht verzichten wollen. Bauernhöfe können erkundet werden, sollte das der Vorliebe Ihrer Kinder entsprechen. Dabei können Sie sich für einen gemütlichen Aufenthalt in einer Ferienwohnung, alternativ aber auch für den Verbleib im Familienhotel entscheiden. Wattwanderungen sind natürlich besondere Erlebnisse, die sich nahe der Nordsee anbieten. Vergessen Sie Ihre Gummistiefel in jedem Fall nicht! Schiffsfahrten sind in diesem Zusammenhang natürlich ebenso zu nennen! Sie sehen schon: mit dem Schlagwort „Nordsee“ sind viele Möglichkeiten und Optionen verbunden. Abwechslung werden und können Sie also auf jeden Fall erleben, je nach dem, was Sie geplant haben. In Cuxhaven sind die Sandstrände sehr beliebt. Auch das Wrackmuseum ist dort sehr gut besucht. In Bremerhaven beispielsweise erwartet Sie ebenfalls eine Menge: Auswandererhaus, Klimahaus, Columbus Cruise Center, diverse Schleusen, ein Zoo am Meer, ein U-Boot-Museum und natürlich der Fischerhafen. So werden nicht nur Ihre Kinder von einem abwechslungsreichen und schönen Urlaub erzählen. Sie als Eltern werden mit Sicherheit auch begeistert sein, vor allem, wenn Sie noch nicht an der Nordsee waren. Schiffstouren, Hafenrundfahrten, Windmühlen, Leuchttürme: Ihr Kind bzw. Ihre Kinder und auch Sie als Eltern werden mit Sicherheit einiges finden, das Ihnen zusagen und gefallen wird.

Urlaub an der deutschen Ostsee mit Kindern

Auch an der Ostsee, sowohl in Schleswig-Holstein, als auch in Mecklenburg-Vorpommern warten wunderschöne Landschaften auf Sie und Ihre Familie. Das Klima ist angenehm, die sportlichen Möglichkeiten in Meeresnähe sind auch hier gegeben. Ausflugsziele für die ganze Familie gibt es auch hier in Vielzahl. Mithilfe der sauberen Seeluft werden Sie hier als Familie optimal abschalten können. Die beliebtesten Urlaubsziele nahe der Ostsee beinhalten diverse Inseln. Usedom beispielsweise bietet flach abfallende Strände und günstige Unterkünfte. Vor allem für Familien mit Kleinkindern bietet Usedom spannende und lukrative Angebote. Rügen hingegen hat sehr viele unterschiedliche Landstriche zu bieten und dementsprechend viele Ausflugsziele für die ganze Familie. Hier steht einem Aktivurlaub mit der ganzen Familie nichts im Wege. Zahlreiche Freizeitaktivitäten könnten dazu führen, dass Sie sich als Familie für einen Urlaub an der Lübecker Bucht entscheiden. Die geographische Lage ermöglicht es, dass Sie hier schnell unterwegs sind und auch andere Orte besuchen können. Schließlich soll ein Urlaub manchmal auch abwechslungsreich sein und man will mehr als nur einen Ort sehen. Kühlungsborn eignet sich ebenso ideal für Urlaube mit Kindern. Die längste Strandpromenade in Deutschland befindet sich nämlich hier, weshalb Erholung und Entspannung hier allein schon dadurch garantiert wird. Sollten Sie sich für etwas Spezielles entscheiden wollen, ist eine Recherche, beispielsweise im Internet oder Reisebüro, natürlich zu empfehlen. Auf Rügen gibt es beispielsweise ein Dinosaurierland zu bewundern. Um auf die Bedürfnisse Ihres Kindes individuell eingehen zu können, sollte man daher etwas Zeit investieren, um das Richtige für die ganze Familie zu finden.

Zu beachten

Wenn möglich sollten Sie natürlich versuchen, unabhängig ob Nordsee oder Ostsee, so zu buchen, dass Ihr Urlaub nicht gerade in die Hauptsaison fällt, denn sonst werden die beliebtesten Orte nahe Nord- und Ostsee entweder ausgebucht, oder überfüllt sein. Halten Sie sich daher, wenn möglich, an die Angebote der Nebensaison oder ziehen Sie sogar Besuche im Herbst oder Winter in Betracht, auch wenn sich die Strandaktivitäten dadurch natürlich in Grenzen halten würden. Eventuell hilft eine gründliche Recherche auch dabei, Insider-Tipps zu finden, um am Ende nicht dort zu landen, wo sämtliche Familien letzten Endes ihren Urlaub verbringen. Haben Sie Ihr optimales Reiseziel gefunden, dass alle Bedürfnisse möglichst gut erfüllt, steht dem Urlaub an der deutschen See nichts im Wege.

Fazit

Unter deutschen Urlaubern ist es häufig eine Glaubensfrage, ob der Urlaub an der deutschen See nun eher an der Ostsee, oder an der Nordsee verbracht werden soll. Dabei gibt es im Prinzip ähnliche Angebote und Vorzüge, sodass es keinen klaren Favoriten gibt. Letzten Endes hängt es auch immer davon ab, was Sie genau suchen und was Ihrem Kind am Ende des Tages gefallen wird. Daher bietet es sich ja auch an, im Vorfeld gründlich zu recherchieren, um etwas zu finden, das Ihren Kindern bzw. Ihrem Kind auf jeden Fall zusagen wird. Natürlich können Sie Ihren Urlaub auch von bestimmten Sehenswürdigkeiten abhängig machen, die Sie unbedingt sehen wollen. Sie können Insider-Tipps folgen und am Ende dem großen Urlauberansturm entgehen, oder Sie entscheiden sich für ein Reiseziel, dass es Ihnen ermöglicht, flexibel zu sein. So können Sie im Rahmen Ihres Aufenthalts mehrere Standorte aufsuchen, was für manche Familien auch ein wichtiger Faktor sein kann. Schätze lassen sich also sowohl an Nord- als auch an Ostsee reichlich finden. Denken Sie daran, früh zu buchen und, falls möglich, auch so zu buchen, dass Sie nicht zur Hauptsaison im beliebtesten Hotel landen und am Ende alles haben, nur nicht Ihre Ruhe. Letztendlich könnte auch Ihr Wohnort darüber entscheiden, ob Sie die Reise nun eher gen Norden oder gen Osten antreten werden. An der Ostsee werden Sie übrigens keine Gezeiten vorfinden, im Gegensatz zur Nordsee. Vielleicht beeinflusst das ja auf eine Art Ihre Entscheidung. Sonst haben Orte sowohl an Nord- als auch an Ostsee für Familien auf jeden Fall einen Mehrwert.

Barrierefrei wohnen

Barrierefrei wohnen

Wie viel Prozent aller Wohnungen sind Ihrer Meinung nach altersgerecht und barrierefrei eingerichtet? 5 %, das die Antwort. Das zeigt Ihnen schon auf, dass hier in der Tat ein Problem vorliegen kann, wenn das Alter erst einmal vorangeschritten ist. Schließlich will nicht jeder Senior oder Rentner ein Heim besuchen und auch nicht jeder muss es natürlich. Daher lautet das logische Ziel: zuhause alt werden! Das ist auch deshalb logisch, weil das Zuhause ein Ort sein sollte, an dem man sich wohlfühlt und an dem man in Würde altern kann. Das ist in der Praxis aber nur möglich, wenn die Bewegung und Mobilität in der eigenen Wohnung auch im Alter uneingeschränkt möglich ist. Vielleicht sind Sie selbst gerade dabei, Ihren Lebensabend zu planen und wollen Ihre Wohnung entsprechend umgestalten. Vielleicht wollen Sie sich aber auch nur informieren, wie eine barrierefreie Wohnung im Alter denn so auszusehen hat. Dafür gibt es beispielsweise Checklisten, die vorgeben, wie eine perfekte barrierefreie Wohnung aussehen kann. Selbstständigkeit und Freiheit werden durch eine Wohnung oder durch ein Haus ohne Barrieren gefördert. Und das sind zwei wichtige Rechte, die im Alter natürlich nicht weniger wichtig sind. Es kann genauso wichtig sein, dass Sie Besuch empfangen können. Schließlich kann eine solche Barrierefreiheit für ältere Gäste genauso wichtig sein. Daher handelt es sich auch um ein soziales Thema.

Was sollte eine barrierefreie Wohnung im Alter bieten?

Der Zugang zur Wohnung sollte zunächst einmal barrierefrei möglich sein. Heißt im Klartext: keine Stufen und Schwellen und auf jeden Fall Aufzüge oder andere Lösungen, um mögliche Höhenunterschiede bewältigen zu können. Handläufe im Treppenhaus und Terrassen und Balkons, die ebenfalls ohne Stufen zu erreichen sind, erleichtern den Zugang in der Wohnung insgesamt generell. Der Hausflur sollte mindestens 1,20 m breit sein, damit ein Gehwagen sich dort problemlos fortbewegen kann. Probleme mit dem Gehör? Die Klingel sollte in jedem Fall laut zu hören sein!

Die Ausstattung des Bades ist weiterhin wichtig und beachtenswert. Die Dusche sollte begehbar und bodengleich sein. Sollte dies nicht der Fall sein, dann sollte es die Möglichkeit geben, das entsprechend nachzurüsten. Ein Klappsitz bzw. Hocker in der Dusche wäre für das Alter optimal. Ansonsten ist ein Haltegriff in der Dusche unabdingbar, damit keine schlimmen Unfälle passieren. Die Wand sollte sonst so stabil sein, dass auch hier Nachrüstungen möglich sind. Das WC sollte in jedem Fall auch selbstständig genutzt werden können. Dazu gehört auch, dass der Toilettensitz die richtige Höhe hat. Vor dem Waschtisch sollten Sie bzw. sollte der Senior / die Seniorin eine Sitzgelegenheit haben und sich im Spiegel sehen können. Die Badtür sollte nach außen aufschlagen und auch von außen entriegelt werden können. Letzten Endes ist ein gewisser Bewegungsfreiraum im Badezimmer unabdingbar. Vor dem Waschbecken bzw. WC sollten 1,20 m x 1,20 m zur Verfügung stehen.

Wie ist die Küche ausgestattet? Altersgerecht, wenn Sie Sitzgelegenheiten ermöglicht. Arbeitsplatte und Kochstelle sollten bestenfalls unterfahrbar sein, was die Benutzung eines Rollstuhles im Alter ermöglicht. Abschaltautomatiken erleichtern das Arbeiten in der Küche ebenfalls und können mögliche Unfälle verhindern. Wichtig ist es generell, dass Küchenschränke gut zu erreichen sind.

Das Bett im Schlafzimmer sollte hingegen die richtige Höhe haben, damit sich der Senior bzw. die Seniorin angemessen bewegen und selbstständig aufstehen kann. Im Pflegefall sollte die Hilfe uneingeschränkt möglich sein, weshalb sich ein Zugang von drei Seiten empfiehlt.

Allgemein sollten die Türen 90 cm breit sein, um mit mobilen Transportmitteln passieren zu können. In allen Räumen sollten sich Fenster befinden, die leicht zu öffnen sind. Kabel gehören in einen Kabelkanal, damit Stürze vermieden werden können. Teppiche sollten auch aus diesem Grund rutschfest sein, denn bekanntlich geschehen viele Unfälle im Haushalt. Im Alter ist man für solche Unfälle natürlich umso anfälliger. Die wichtigen Bedienelemente, sprich Lichtschalter, Steckdosen und Türgriffe sollten auf 85 cm Höhe angebracht werden, damit auch hier keine Probleme entstehen.

Im Praxisfall müssen diese Dinge vielleicht nicht bzw. noch nicht umgesetzt werden. Dennoch können Sie sich an dieser Richtlinie orientieren, um zu überprüfen, wie barrierefrei eine Wohnung wirklich ist, damit das Zuhause auch das Zuhause bleibt.

Dieser Beitrag wurde am 29. Mai 2019 in Senioren veröffentlicht.

Familienurlaub mit Baby – was beachten?

Familienurlaub mit dem Baby

Der Familienurlaub steht an und Sie reisen dieses Mal nicht nur zu zweit, sondern zu dritt. Familienurlaub mit Baby – das steht auf dem Programm. Natürlich gibt es im Vorfeld einige Dinge zu beachten, wenn der Urlaub kein Reinfall werden soll. Schließlich wollen Sie zu dritt eine versöhnliche Zeit verbringen und nicht vor ungeahnte Probleme gestellt werden. Vorbereitung ist in diesem Fall und, wie immer im Leben, alles. Im Folgenden erhalten Sie daher einige Tipps, was es bei einem Familienurlaub mit Baby zu beachten gibt. Anreise, Fahrtzeit, Gepäck, Unternehmungen – nun erhalten Sie einen Überblick darüber, was bei solch einem Urlaub für Sie und Ihre Familie wichtig sein kann.

Orte (Nordsee, Berge)

Welche Orte eignen sich besonders, um als Familie mit dem Kleinkind zu verreisen? Treffen Sie entsprechende Vorbereitungen und wappnen Sie sich entsprechend, müssen Sie sich nicht einschränken oder umplanen, „nur“ weil Sie nun noch ein Kleinkind mit an Bord haben. Je nachdem, wie klein Ihr Kind allerdings noch ist, tun Sie sich als Familie und wohl auch dem oder der Kleinen einen Gefallen, wenn Sie von exotischen Reisezielen noch Abstand nehmen, bis das Kind ein gewisses Alter erreicht hat. Damit sind beispielsweise Reisen auf andere Kontinente gemeint. Generell gilt natürlich, dass die Reise umso stressiger wird, je länger sie dauert. Auch auf „hohe“ Reiseziele sollten Sie vorerst verzichten. Damit sind beispielsweise die Alten und generell Ziele in 1500 Meter Höhe gemeint. Hier sollten Sie Geduld haben, bis Ihr Kind mindestens 2 Jahre alt ist. Eine Städtereise kann sich oftmals anbieten, da Ihr Kind friedlich in seinem Buggy schlafen kann, während Sie mit Ihrem Partner die Stadt erkunden, zum Essen einkehren und beispielsweise Sehenswürdigkeiten besichtigen. Weitere Vorteile können in den Städten selbst warten, denn dort sind Drogeriemärkte beispielsweise schnell zu finden, sollte schnell noch etwas gekauft werden müssen. Erholung und Entspannung ist an vielen Orten möglich, weshalb Sie sich ein schönes Ziel aussuchen, Ihren Radius dabei aber schon einschränken sollten.

Anreise (Auto, Bus, Flugzeug)

Was Sie beachten bzw. mitnehmen müssen, wenn es um die Anreise mit dem Auto bzw. Bus geht, können Sie bei der Rubrik „Wichtiges Gepäck“ nachlesen. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, schnell von A nach B zu kommen und für genügend Pausen zu sorgen. Frischluft ist wichtig für das allgemeine Wohlbefinden des Kindes, natürlich auch für Ihr Wohlbefinden. Für die Reise mit dem Flugzeug ist es natürlich erforderlich, einige Vorkehrungen zu treffen. Sollten Sie mit einem Buggy reisen, können Sie diesen bis kurz vor Reiseantritt erhalten und werden ihn gleich nach der Landung zurück erhalten. Schnuller und Fläschchen helfen dem Kleinkind, den Druckausgleich bei der Landung und beim Start der Maschine herzustellen. Bestenfalls sollten Sie Nachtflüge buchen, damit Ihr Baby seinen Rhythmus aufrechterhalten kann. Wickeltische und Ersatzwindeln finden Sie an Bord. Das Aufwärmen der Flasche kann ebenfalls an Bord übernommen werden. Selbst Babynahrung steht dort, allerdings begrenzt, zur Verfügung. Daher sollten Sie natürlich auf die Lieblingsnahrung Ihres Kindes zurückgreifen. Das sind in diesem Fall jedenfalls die Vorkehrungen, die mit der deutschen Fluggesellschaft Lufthansa möglich sind. Wie es sich mit anderen Fluggesellschaften verhält, finden Sie auf den entsprechenden Internetseiten.

Lange Fahrtzeit – was tun?

Kleinen Kindern ist es im Prinzip egal, wo sie sich befinden, solange sie sich wohl fühlen. Daher kann der Urlaub für die Kinder schon im Auto, Bus oder wo auch immer beginnen, wenn Sie entsprechende Vorkehrungen treffen. Dazu gehört beispielsweise die entsprechende Unterhaltung. Autospiele machen den Weg definitiv kürzer und sorgen für Spaß für die ganze Familie. In den Pausen sollten sie als Familie für Bewegung sorgen, eventuell einen kurzen Ausflug unternehmen, um sich zu erholen. Je nach dem, für welches Reiseziel Sie sich entschieden haben, gibt es in den Pausen schon Möglichkeiten für die Kinder, sich auszutoben und etwas zu erleben. Hörspiele, Musik im Radio, DVDs und CDs – all das kann im Auto die Stimmung deutlich anheben. Bücher können gelesen und Spiele gespielt werden. Auch die Verpflegung sollten Sie sicherstellen, indem Sie beispielsweise einen Gaskocher mit in den Urlaub nehmen, oder aber in den Pausen entsprechend für Nachschub sorgen. Sie werden zudem keinen Fehler begehen, wenn Sie Ihre Reise so planen, dass Sie in die Nacht hineingeht, damit Ihr Kind schlafen kann, sofern dies, beispielsweise im Auto, möglich ist.

Wichtiges Gepäck

Bei solch einem Urlaub mit Kleinkind gibt es natürlich einige wichtige Dinge und Anforderungen, die es zu beachten gilt. Spezielles Gepäck gehört auch dazu, schließlich muss man in diesem Fall etwas anders packen, als es bei einem Urlaub zu zweit der Fall wäre. Die Gepäckliste vor Reiseantritt kann zum Beispiel in folgende Rubriken eingeteilt werden: Essen und Trinken, Kleidung, Sonnenschutz, Kulturtasche / Kinderpflege, Ferienwohnung, Kindertransport, Reiseapotheke, Reisedokumente und sonstige Dinge, die „Kinder glücklich machen“. Nahrung und Getränke sind natürlich für die Reise sehr wichtig. Lätzchen, am besten waschbar, müssen mitgenommen werden. Für Ausflüge eignen sich Einweglätzchen sehr gut. Diese sind zwar nicht gerade preiswert, aber dennoch nützlich. Fläschchen, Trinkbecher und Geschirr zählen ebenfalls zur Liste der Dinge, die im Familienurlaub mit Baby nicht fehlen dürfen. Wenn Sie am Urlaubsort Kleidung nicht waschen wollen, sollten Sie hier natürlich genug einpacken und sich auf alle Wetterlagen vorbereiten. T-Shirts, kurze Hosen bzw. Kleidchen, Sweatshirts, Pullover, lange Hosen und Jacken, sowie feste Schuhe und Sandalen gehören zwingend dazu. Regenkleidung und Gummistiefel dürfen natürlich nicht fehlen, damit auch der Regen den Urlaub nicht zerstören kann. Bodys und Unterwäsche zählen ebenso zur Liste wie Schlafanzüge, Mützen und Hüte. Denken Sie zudem ggf. an Badebekleidung, Schwimmflügel und Schwimmwindeln und schon sind Sie in puncto Kleidung gut vorbereitet. Kleinkinder müssen vor der Sonne besonders geschützt werden, weshalb Sie hier bei der Planung besonders aufmerksam sein sollten. Sonnenschutz für die Autofenster, Sonnenschirm oder Strandmuschel, Sonnenbrille, Sonnenschutzmittel und entsprechende Kleidung sind in diesem Zusammenhang zu empfehlen. In die Kulturtasche kommen ähnliche Dinge, an die Sie als Erwachsener unter anderem schon denken müssen: Zahnbürste, Zahnpasta, Bürste bzw. Haarspangen, Pflegecreme oder Lotion und feuchte Waschlappen. Des Weiteren natürlich noch Duschcreme/Shampoo bzw. Kinderbad, Windeln, Feuchttücher, Wundcreme, Topf, Toilettenpapier, beispielsweise für einen Campingurlaub und Plastikbeutel bzw. Wäschesack. Sollten Sie eine Ferienwohnung beziehen wollen, denken Sie an Reisebett, Kissen, Decke, Bettwäsche, Kinderschlafsack, Babyphon und Kinderhochstuhl. Für Ausflüge sind Tragetuch bzw. Kindertrage, Buggy/Kinderwagen, Kinderautositz und Rucksack wichtig. Außer den wichtigsten Reisedokumenten und Pässen sollten Sie sich natürlich auch eine kleine Notfallapotheke aneignen. Sollte Ihr Kind über Allergien, Ausschläge etc. klagen, sollten Sie Medikamente natürlich mit dem Arzt absprechen. Ansonsten sollten Sie nur Medikamente verwenden, die Sie schon von zuhause kennen und aufpassen, wenn es um den Erwerb von Medikamenten im Ausland geht. Zu guter Letzt: Dinge, die Ihr Kind besonders glücklich machen! Schnuller, Lieblingsstofftier, Schmusedecke, Spielsachen, Malsachen, Sandspielzeug, Bilderbücher, Liederbücher, Nachtlicht – ganz wichtig! Natürlich kann es hier individuell auch noch weitere Utensilien geben, die Sie nicht vergessen sollten.

Fazit

Denken Sie an die entsprechende Vorbereitung in Bezug auf die anstehende Reise. Planen Sie rechtzeitig und bedenken Sie möglichst viele wichtige Dinge, die hier auch Erwähnung gefunden haben. Wer richtig packt, hat für seine Reise bereits entsprechend vorgesorgt. Medikamente, spezielle Baby-Kleidung und wichtige Dinge für die passende Ernährung sind dabei natürlich besonders wichtig. Die Anreise sollten Sie für das Kind auf jeden Fall angenehm und, wenn möglich auch kurzweilig gestalten. Beschäftigen Sie sich auf jeden Fall mit Ihrem Kind und sorgen Sie für die entsprechende Unterhaltung auf dem Weg. In puncto Urlaub mit Kleinkind spielt das Thema Erholung und Entspannung häufig die Hauptrolle, daher wird es eigentlich gar nicht so wichtig sein, wohin Sie gehen, solange Sie dort Kraft und Energie tanken können. Das hat den Vorteil, dass Sie auch den Anfahrtsweg bescheiden halten können. Ansonsten gibt es je nach Fortbewegungsmittel natürlich einige spezifische Dinge, die beachtet werden sollten. Letzten Endes spielen Routinen für kleine Kinder eine sehr wichtige Rolle, weshalb Sie im Urlaub dafür sorgen sollten, dass sich der gewohnte Rhythmus des Kindes nicht allzu sehr verändert. Haben Sie das Ziel auserkoren, gepackt und sich auch sonst entsprechend gerüstet und für eine gelungene Anfahrt gesorgt, kann der erholsame Urlaub kommen!

Badezimmerhilfen

Badezimmerhilfen für das Badezimmer

Im Alter ist es oftmals vonnöten, entsprechende Hilfen für den Alltag einzurichten, damit es nicht zu folgeschweren Unfällen und Missgeschicken kommt. Ein Ort, an dem dies einfach geschehen kann, ist das Badezimmer. Schließlich kann es hier oft rutschig werden und Senioren sind besonders auf sich allein gestellt, müssen allerdings körperliche Arbeit verrichten, die mitunter sehr anstrengend sein kann. Wenn Pflegehilfen nicht zur Verfügung stehen, dann sind es Badezimmerhilfen, die das Leben im Alter erleichtern können. Welche im Praxisfall bzw. im konkreten Fall herangezogen und installiert werden, ist individuell abhängig. Angebote und Optionen sind jedenfalls vorhanden, sodass jeder Senior bzw. jede Seniorin Möglichkeiten hat, um das eigene Badezimmer abzusichern. Im Folgenden werden einige Optionen vorgestellt, die für Sie, aus welchen Gründen auch immer, relevant sein können.

Welche Pflegen gibt es im Bad?

Der Badewannenlift – er hilft Senioren dabei, den Einstieg in die Badewanne zu erleichtern. Badewannenbretter und Badewannensitze sind dabei Alternativen. Auch hier kann eine Entscheidung entsprechend des oder der Bedürftigen getroffen werden. Haltegriffe und Anti-Rutsch-Matten sind dabei standesgemäße Hilfsmittel, die wohl in jedem Badezimmer von Senioren nicht fehlen dürfen. Denn solche Matten und Mittel sind ganz einfache Möglichkeiten, um den Alltag im Badezimmer erheblich zu verbessern und, vor allem sicherer zu machen. Stützgriffe bzw. Haltegriffe mit Saugnäpfen sorgen dabei auch dafür, dass der Einstieg in Badewannen erleichtert werden kann. Damit verliert man im Alter im wahrsten Sinne des Wortes nicht den Boden unter den Füßen. Einstiegshilfen sind dabei heranzuziehen, wenn Probleme bestehen, die eigenen Beine zu heben. Selbst Badewannenlifts stehen zur Verfügung, die einen äußerst schnellen und bequemen Zugang zur Badewanne ermöglichen. Hier geht es darum, welche Einschränkungen der Mobilität hier vorliegen und welches Preisniveau auch angestrebt wird, um das Badezimmer sicherer zu machen. Natürlich ist nicht jede Erweiterung für jedes Badezimmer geeignet. Das sind Dinge die im Vorfeld ausführlich recherchiert werden sollten. Duschhocker und Duschstühle sind hingegen dafür da, dass sich ältere Menschen nicht allzu lang auf ihren Beinen halten müssen. Verschiedene Modelle gibt es hier ebenfalls im Handel, beispielsweise dann in das Blickfeld zu nehmen, je nachdem, wie eng die entsprechende Dusche ist. Teilweise sind hier auch Arm- und Rückenlehnen erhältlich.

Erleichterungen gibt es natürlich auch für den täglichen Toilettengang. Mit speziellen Toilettensitzerhöhungen ist anstrengendes Bücken nicht mehr erforderlich. Unterschiedliche Höhen, zusätzliche Vorrichtungen und beispielsweise Armlehnen können hier zusätzlich angebracht werden. Besonders für Menschen mit Hüftoperationen können solche Lösungen Sinn machen. Dabei muss der Weg zum Badezimmer gar nicht immer ausgesucht werden, um dem dringenden Geschäft nachzugehen. Für gehbehinderte Menschen und solchen, die vielleicht unter Inkontinenz leiden, können Bettpfannen, Steckbetten und Urinflaschen Sinn machen. Ein Toilettenstuhl kann dann in Frage kommen, wenn das Umsitzen bzw. Aufstehen kein Problem darstellt. Dieser Toilettenstuhl kann an das eigene Bett gestellt werden. Hier ist auch eine Kombination möglich, indem Toilettenstuhl und Bettpfanne zum Beispiel vereint werden.

Was ist sinnvoll?

Die Frage nach dem Sinn von Badezimmerhilfen stellt sich nicht pauschal, sondern für jeden Senior bzw. jede Seniorin individuell. Zunächst einmal kommt es darauf an, welche Wünsche der Senior bzw. die Seniorin äußert, um Unterstützung im Badezimmer zu erhalten. Hier sind die körperlichen Situationen und Leiden der Menschen zu berücksichtigen. In diesem Zusammenhang wurde ja bereits berücksichtigt, welche Stützen und Hilfe bei bestimmten Leiden eine Hilfe darstellen können. Ältere Menschen, die Probleme mit den Beinen haben, werden logischerweise andere Lösungen beanspruchen, als andere, die eher geistig eingeschränkt sind oder beispielsweise Probleme mit Inkontinenz haben. Manchmal sind Badewannen-Hilfen ratsam. Manche Wohnungen haben aber nicht mal Badewannen, dann kann sich die Hilfe auf Duschen beschränken oder eher das WC betreffen. Letzten Endes sollte die Stütze und Hilfe einen klaren Vorteil liefern und auch dauerhaft Sinn machen. Dabei spielt natürlich auch der Kostenfaktor eine Rolle, nachdem im Vorfeld überhaupt überprüft wurde, inwiefern die Stütze in das entsprechende Badezimmer überhaupt integriert werden kann. Klassiker wie die typischen Anti-Rutsch-Matten und Griffe, die Sicherheit bieten, sollten aber in jedem Badezimmer von Senioren nicht fehlen.

Fazit

Die Bedürfnisse, Anforderungen und Wünsche des Senioren bzw. der Senioren, die Möglichkeiten, welche die Wohnung an sich bietet und letzten Endes auch der finanzielle Faktor – die individuelle Situation des Hilfebedürftigen wird gewissermaßen schon vorgeben, welche Stützen im Alter für das Badezimmer sinnvoll sind. Wenn möglich können einige Vorrichtungen auch erst einmal ausprobiert werden, bis sie fest integriert werden. Hier ist der Wunsch des Hilfebedürftigen maßgeblich. Ansonsten sollte man als Betreuer oder Verwandter genau darauf achten, was Sinn macht und ggf. den körperlichen Beschwerden des oder der Alternden entspricht.

Dieser Beitrag wurde am 29. Mai 2019 in Senioren veröffentlicht.

Reiseapotheke – was gehört für die Familie hinein?

Reiseapotheke Ratgeber

Wer mit seiner Familie einen Urlaub plant, der sollte sich früher oder später auch Gedanken darüber machen, wie die eigene Reiseapotheke auszusehen hat. Im besten Fall wird man sie als Familie nicht gebrauchen und benötigen, doch vorhanden sollte sie dennoch sein. Im Vorfeld muss man sich auf jeden Fall entsprechend vorbereiten und entscheiden, was in dieser Reiseapotheke enthalten sein soll. Natürlich müssen Sie vor allem darauf achten, dass sie verschiedene Medikamente besorgen, schließlich brauchen  Kinder andere Medikamente als Erwachsene. Im Folgenden werden Sie darüber informiert, gegen welche Erkrankungen und Fälle Sie sich mithilfe Ihrer Reiseapotheke wappnen sollten.

Was gehört in die Reiseapotheke?

Medikamente, die Sie oder eines der Familienmitglieder regelmäßig einnehmen müssen, gehören natürlich ohnehin in die Reiseapotheke.

Ansonsten sollte man an Verbandsmaterial denken. Schere, Pflaster, sterile Kompressen, Mullbinden und Einmalhandschuhe, all das ist mir Verbandsmaterial zu verbinden. Schmerzmittel dürfen in einer Reiseapotheke ebenfalls nicht fehlen.
Hier sind die „Klassiker“ angesagt, die auf der Liste stehen sollten. Heißt:

  • Paracetamol
  • Ibuprofen
  • ASS

Diverse Durchfallmittel sind ebenfalls zu empfehlen, schließlich kommt es im Ausland häufiger zu spontanen Durchfallerkrankungen. Aus diesem Grund sollte man an Elektrolyt-Pulver und Medikamente mit dem Wirkstoff Loperamid denken.

Mittel gegen Reiseübelkeit sind ebenfalls Klassiker, schließlich kennen wir alle Situationen, in denen uns auf der Reise gerne einmal schlecht wird. Dann wird nach einer schnellen Lösung für das Problem verlangt. Dimenhydrinat heißt hier der Wirkungsstoff, der im Ernstfall schnell Abhilfe schaffen kann.

Repellentien sind so genannte insektenabweisende Mittel und sind daher wirksam, wenn man von Insektenstichen beeinträchtigt wurde. Auch das kann in einem Urlaub natürlich häufig vorkommen, vor allem wenn man sich im Süden aufhält bzw. im Sommer verreist. Dazu zählt auch spezielles Gel, das Juckreiz stillen kann, sofern es einmal zu Stichen gekommen ist.

Sonnenschutzmittel darf natürlich allgemein nie fehlen. Hier sollte man das Mittel individuell an die Reiseziele anpassen und natürlich auch darauf achten, dass die entsprechenden Hauttypen von den Mitteln abgedeckt werden. Dennoch kann es natürlich zum Sonnenbrand kommen. Das lässt sich im Praxisfall kaum vermeiden. Eine kühlende Salbe gegen Sonnenbrand sollte daher ebenfalls auf der Liste der Reiseapotheke stehen.

Apropos Salbe: auch gegen Entzündungen und Aufschürfungen sollte man sich wappnen. Antihistaminika helfen gegen Allergien. Bei Kindern können sich diese oftmals erst noch entwickeln. Ansonsten werden Sie natürlich wissen, welche Allergien im Einzelnen vorliegen und was dagegen bestenfalls getan werden kann. Malaria-Mittel und Moskitonetz sind zwei weitere Vorkehrungen, die sie mithilfe Ihrer Reiseapotheke treffen sollten, sofern Ihr Reiseland entsprechende Gefahren birgt.

Sollten Sie oder Mitglieder Ihrer Familie an chronischen Erkrankungen leiden, sollten Sie mögliche Risiken und auch die Verwendung von Medikamenten im Urlaub mit einem Arzt abklären. Tabletten gegen Reisekrankheit, auch Verhütungsmittel und Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen, sollten vor Reiseantritt auf jeden Fall im Handgepäck mitgeführt werden. So stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit Zugriff haben, um Risiken gar nicht erst entstehen zu lassen.

Allgemeine Tipps

Zusätzlich dazu gibt es noch einige allgemeine Tipps, die man in puncto Reiseapotheke auf jeden Fall beachten sollte.

Sie sollten zum Beispiel auf Medikamente zurückgreifen, die sie schon einmal genommen haben bzw. die sie auch gut vertragen. Schließlich verschlimmert sich die Situation durch manche Medikamente drastisch, sollten diese nicht vertragen werden. Wichtig ist es auch, die Reiseapotheke vor der Reise zusammenzustellen. Zwar sind Medikamente im Ausland oft billiger als in Deutschland, dafür halten sie aber nicht überall das, was sie versprechen. Die Qualität der entsprechenden Medikamente hängt also davon ab, in welchem Land Sie sich aufhalten und welche Standards dort gelten. Außerhalb des europäischen Kontinents müssen Sie im Einzelfall gar mit Fälschungen rechnen, was die Situation nur noch verschlimmern kann. Das Verfallsdatum ist ein weiteres Indiz, das unbedingt beachtet werden sollte. Schließlich helfen Medikamente, die gar keine Gültigkeit mehr haben, mitunter überhaupt nichts, weshalb man deren Ablaufdaten regelmäßig überprüfen sollte. Die Angaben bei Flüssigkeiten und Salben gelten im übrigen nur für noch verschlossene Verpackungen. Wenn Sie warme Länder bereisen, sollten Sie die Verpackungsbeilage gut lesen, denn dann werden die Lagerungshinweise interessant. Schließlich soll nichts schmelzen oder wirkungslos werden.

Sollten Sie Medikamente zu einem festen Zeitpunkt einnehmen müssen, geben Sie in puncto Zeitverschiebung bzw. Zeitumstellung Acht. Beispielsweise bei Einnahme der Pille kann es hier zu Irritationen kommen, wenn verschiedene Zeitzonen bereist werden. Versorgen Sie sich im Vorfeld mit den besagten Medikamenten und beachten Sie diese Tipps und Sie haben sich bereits gut vorbereitet – der Urlaub kann kommen!

Dieser Beitrag wurde am 29. Mai 2019 in Allgemein veröffentlicht.

Reiseübelkeit bei Kindern

Familie bei der Ankunft im Hotel

Ob mit Auto, Bus, Bahn, Flugzeug oder Schiff: jeder von uns ist in seinem Leben sicher einmal von einer Form der Reiseübelkeit (auch Kinetose genannt) betroffen gewesen. Es gibt verschiedene Arten und Weisen, sich fortzubewegen. Dabei können dieselben Symptome auftreten: das Auge registriert ständig bewegende Bilder, auch der Gleichgewichtssinn schlägt Alarm. Gleichzeitig aber ist man sich darüber bewusst, dass man auf Ort und Stelle sitzt. Ein Widerspruch, der Schwindel, Übelkeit und Erbrechen auslösen kann. Besonders bei Kindern treten solche Reisekrankheiten auf, denn deren Sinne sind besonders sensibel und mitunter verstehen sie noch nicht, was da gerade auf sie Einfluss nimmt. Als Elternteil ist das eine verzwickte Situation: einerseits will bzw. muss man weiter kommen, andererseits ist man auch um das Wohl des eigenen Kindes besorgt. Daher ist es ratsam, zu wissen, was man unter der Reiseübelkeit genau versteht und wichtiger: was dagegen hilft.

Reiseübelkeit

Die Symptome wurden bereits benannt: Schwindel, Übelkeit, Erbrechen. Bei Reiseübelkeit handelt es sich um keine wirkliche Erkrankung, eher um eine natürliche Reaktion des Körpers. Augen, Muskeln und das Gleichgewichtsorgan im Innenohr senden konträre Signale und der Körper reagiert dementsprechend irritiert. Reiseübelkeit kann immer dann auftreten, wenn Menschen in Bewegung sind. Hierfür ist der Botenstoff Histamin verantwortlich. Je mehr davon ausgeschüttet wird, desto mehr ist der Reisende betroffen.

Was hilft?

Medikamente können das Leiden mindern. Dafür bieten sich Antiemetika bzw. Antivertiginosa an, welche die Reize im Innenohr drosseln. Sie können auch prophylaktisch am Vorabend eingenommen werden oder können erst vor der eigentlichen Reise wirksam werden, beispielsweise in Form von Sirup oder Tabletten. Natürlich sollte man vorher in der Apotheke oder mit einem Arzt abklären, ob sich Medikamente auch für Kinder eignen. Haben Sie Ihre Reise bereits angetreten und keine Medikamente zur Hand? Dann gibt es, je nach Fortbewegungsmittel, verschiedene Methoden und Möglichkeiten, um der Reiseübelkeit entgegenzuwirken. Fahren Sie mit dem Auto sollten Sie auf jeden Fall genügend Pausen einplanen und kleine Spaziergänge in der frischen Luft mit dem Kind veranstalten. Das wird die angeschlagenen Sinne entlasten und schafft bei Ihrem Kind gleichzeitig noch für etwas Abwechslung. Schließlich schlägt eine Reiseübelkeit bei den Kleinen auch ganz schön auf das Gemüt. Sollten Sie mit der Bahn reisen, kann es beispielsweise schon genügen, sich nicht mit dem Rücken zur Fahrtrichtung, sondern in Fahrtrichtung zu setzen, um den Gleichgewichtssinn so zu entlasten. Im Flugzeug wird ein Platz am Mittelgang empfohlen, optimalerweise in Höhe der Tragflächen. Im Schiff schaukelt es hingegen in der Mitte am wenigsten. Bei einer Kreuzfahrt-Reise bietet sich hingegen ein Außenfenster an, damit Sie den Horizont fest im Blick haben.

Ein natürliches Mittel, das Reiseübelkeit entgegenwirken kann, ist ausreichender Schlaf! Denn sollte Ihr Kind beispielsweise nicht ausgeruht sein, wird die Wahrscheinlichkeit für Reiseübelkeit steigen. Vor der Fahrt sollte das Kind außerdem leichte Kost zu sich nehmen. Heißt: fettarme Mahlzeit, gleichzeitig nicht zu stark gewürzt. Auf flauem Magen sollte man eine Reise auf keinen Fall antreten, denn dann sind Beschwerden und Symptome fast schon vorprogrammiert.

Weitere Optionen: schlafen, Musik, Entspannung, Ablenkung, Kaugummi kauen, Bonbons lutschen

 

Mariendistel für mehr Muttermilch

Neugeborene bekommen den ersten Immunschutz über die Muttermilch. Sie ist so viel mehr als bloße Nahrung. Doch einige Frauen haben Probleme, ausreichend Muttermilch zu produzieren. Neben schulmedizinischen Optionen bietet die Natur eine potentielle Lösung des Problems: Mariendistel.

Diese Pflanze wird schon seit vielen Jahrhunderten eingesetzt, um laktierenden Müttern dabei zu helfen, ausreichend Muttermilch zu produzieren. Dabei ist es unerheblich, ob die Probleme von Beginn an bestehen oder erst im Laufe der Zeit eintreten.

Mariendistel: Eine Vorstellung

Die Pflanze ist genaugenommen ein Kraut. Es blüht und sieht für den Laien fast aus wie eine gewöhnliche Distel auf den Feldern, aus denen auch Dieselöl gewonnen wird. Die Blüte ist lila Farben und kugelförmig.

Der Lebensraum der Mariendistel ist hauptsächlich das Mittelmeergebiet. Übrigens: Schon die alten Römer und Griechen haben Mariendistel als Heilmittel verwendet. Einmal wurde es eingesetzt, um Probleme an Leber und Galle zu kurieren und dann auch schon in vergangenen Zeiten, um stillenden Müttern zu helfen.

Es gibt Geschichten, in denen es heißt, dass Maria, die Mutter Jesu beim Stillen weiße Tropfen, also Milch verloren hätte. Diese seien auf ein grünes Blatt gefallen und es hätte sich die heilende Distel entwickelt. Daher der Name Mariendistel.

So hilft Mariendistel beim Stillen

Es gibt einige Pflanzenstoffe, die als Milchproduktions-anregend gelten. Allerdings stehen nur sehr wenige Studien zur Verfügung, die einen eindeutigen Kausalzusammenhang bestätigen. Was es aber gibt, ist eine wissenschaftliche Studie, die an Ratten durchgeführt worden ist. Sie zeigt tatsächlich einen echten Zusammenhang zwischen dem Konsum von Mariendistel und einer erhöhten Milchproduktion.

Im Grunde steckt dahinter, dass Silymarin, welches ein Antioxidans ist und der wirkaktive Stoff der Mariendistel ist, im Körper Prolaktine erhöht. Diese Prolaktine sind die sehr einfach ausgedrückt die Vorstufe der Milchproduktion.

Das sanfte Wundermittel der vergangenen Zeit kann auch heute noch Frauen in dieser sensibleren Zeit helfen. Neben der Rattenstudie und den vielen Jahrhunderte alten Überlieferungen gibt es auch Berichte aus Peru, die bezeugen, dass Mariendistel wirklich die Milchproduktion von stillenden Frauen erhöht.

Kann Mariendistel meinem Kind schaden?

Mariendistel enthält kein Gift und wirkt nicht berauschend. Entsprechend gibt es keinerlei bekannte Probleme bei der Einnahme. Aber selbstverständlich sollten Sie in jedem Fall mit Ihrem Frauenarzt sprechen oder auch Ihre Hebamme konsultieren, bevor Sie zu dem kraut greifen.

Es muss geklärt werden, ob hinter der schwächeren Milchproduktion eventuell ein größeres Problem steckt.

Hat Mariendistel Nebenwirkungen?

Es gilt der alte Leitsatz aus der Kräuterheilkunde: Was wirkt, hat auch unerwünschte Wirkungen.

Einige Frauen berichten, dass Sie von Mariendistel unter Verstopfung leiden.

Ebenfalls nicht ganz selten treten Nebenwirkungen wie Schwindel auf. Aufgasen und Blähungen gehören zu der Liste.

Blutgerinnsel könnten sich bilden und auch die Verminderung der Thrombozyten wurde im Zusammenhang mit Mariendistel in wenigen Fällen beobachtet. Weiter zu erwähnen sind Ekzeme, geringer Blutzuckerwert und auch sexuelle Schwierigkeiten.

Obwohl diese Nebenwirkungen schon einmal beobachtet wurden, heißt da nicht, dass sie auch wirklich auftreten müssen.

Wann darf Mariendistel auf keinen Fall eingenommen werden?

Wie bei fast allen Kräutern muss darauf geachtet werden, dass keine Allergien vorliegen. In der Praxis hat sich gezeigt, dass Damen, die allergische Reaktionen auf Pflanzen wie Gänseblümchen oder auf Nahrungsmittel wie Kiwi, Disteln und auch Artischocken zeigten, Mariendistel auch nicht vertragen haben.

Die allergischen Reaktionen können sich gegen die Mariendistel genauso äußern wie gegen andere Allergene auch: Mit Ausschlag auf der Haut, Durchfall, Nesselsucht bis hin zu einem allergischen Schock.

Achten Sie darauf, wo Sie ihr Präparat kaufen

Weil Mariendistel nicht als Schulmedizin gilt, unterliegt es nicht solch hohen Anforderungen wie normale Medikamente. Es tummeln sich gerade im Internet schwarze Schafe, die das eigentliche Mariendistel Pulver mit anderen Substanzen strecken. Dabei können die Substanzen gefährlich sein oder schlicht leeres Pulver – heißt, Sie erhalten auf die eingenommene Menge nicht die eigentlich erwartete Wirkstoffmenge.

Anwendung der Mariendistel für mehr Muttermilch

Mütter können sich entscheiden, in welcher Form sie Mariendistel zu sich nehmen wollen. Einmal gibt es die Option, das Kraut als Tee zu verwenden. Dazu werden die Samen einfach zerstoßen und mit heißem Wasser übergossen. Zwei bis drei Tees täglich scheinen passend.

Kapseln mit Mariendistel sind einfach in den Alltag zu integrieren, dort sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt. Übrigens. Mariendistel lässt sich auch essen. Die Wirkung ist nicht von der Art des Verzehres abhängig.

Dieser Beitrag wurde am 7. Mai 2019 in Säugling veröffentlicht.

Wenn es mit dem Kinderwunsch nicht sofort klappt?

Die Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit sind sehr unterschiedlich. Sie können beim Mann oder bei der Frau liegen. Oft liegt die Ursache auch bei Beiden. In den meisten Fällen ist Unfruchtbarkeit nicht erblich bedingt, sondern hat eine erworbene Ursache. Viele Faktoren des Lebensstils können einen negativen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Missbrauch von Alkohol, Nikotin oder Drogen aber auch Über- oder Untergewicht haben einen entscheidenden Anteil an der Fruchtbarkeit. Nicht zu unterschätzen sind auch die Umweltbedingungen wie beispielsweise schlechte Luft oder auch Stress. Paare mit Kinderwunsch sind heute vielfach älter als vor 50 Jahren. Zuerst kommen die Karriere und die finanzielle Sicherheit und danach erst die Familienplanung. Bereits ab dem 30. Lebensjahr nimmt aber die Fruchtbarkeit der Frau ab. Und ab dem 40. Lebensjahr sinkt die Samenqualität beim Mann.

Wann spricht man von Unfruchtbarkeit?

Beinahe jedes zehnte Paar in Deutschland hat ist ungewollt ohne Nachwuchs. Die Wahrscheinlichkeit in einem Monatszyklus schwanger zu werden, liegt zirka bei 30 Prozent. Das bedeutet, dass bei Frauen eine gewollte Schwangerschaft im Normalfall innerhalb von drei Monaten eintritt. Bei manchen Paaren dauert es aber auch bis zu einem Jahr oder länger schwanger zu werden. Nach einem Jahr ungeschütztem Sex ohne eingetretene Schwangerschaft spricht die WHO von Unfruchtbarkeit. Ab diesem Zeitpunkt wird eine umfassende ärztliche Untersuchung der Partner notwendig, um die Ursachen abzuklären.

Ursachen für Unfruchtbarkeit

Eher bekannt ist die eileiterbedingte Unfruchtbarkeit bei der Frau. Sind die Eileiter verklebt, kann die Eizelle nicht befruchtet werden. Eine Zerstörung der Funktion des Hodengewebes beim Mann kann durch eine Infektion, wie beispielsweise die Mumps-Erkrankung, entstanden sein. Die häufigste Ursache bleibt aber immer noch eine Hormonstörung bzw. ein Hormonungleichgewicht.

Hormontherapie

Viele Fälle ungewollter Kinderlosigkeit sind auf mangelnde Spermienqualität und hormonelle Mangelzustände zurückzuführen. Während Frauen oftmals unter einem Progesteronmangel leiden, liegt bei den Männern das Problem im Testosteronmangel bzw. in der Mobilität der Spermien. Eine Hormonbehandlung dauert oftmals lange und sie ist mit unangenehmen Nebenwirkungen verbunden. Es können Hitzewallungen, Schwindelgefühle und Sehstörungen auftreten. Immer mehr Paare interessieren sich für natürliche Mittel um ihre Chance auf den erfüllten Kinderwunsch zu steigern. Bei Recherchen zu diesem Thema stößt man unweigerlich auch auf Maca, das Fruchtbarkeitsmittel der Inka. Der Maca-Wurzel wird eine hormonell ausgleichende Wirkung zugeschrieben.

Maca-Pflanze

Maca wird auch als Peru Ginseng bezeichnet. Die Pflanze gehört zur Gattung der Kressen. Ihre Heimat ist Peru. Dort wird sie seit ungefähr 2000 Jahren angebaut und als Nahrungs- und Heilpflanze verwendet. Nur wenige Pflanzen gedeihen in den Hochanden Peru in einer Höhe bis zu 4.500 m. Auch heute erfolgt der Anbau noch komplett händisch. Die süßlich schmeckenden Knollen dienen als wertvolles Nahrungsmittel. Sie enthalten einen hohen Anteil an Fettsäuren. Und die Maca-Knolle ist besonders reich an Antioxidantien. Diese schützen uns vor negativen Umwelteinflüssen und oxidativen Stress. Maca wirkt energetisierend, es wirkt Müdigkeit, Erschöpfung, Stress und sogar Depressionen entgegen. Auf maca-pulver.info erfahren Sie noch mehr über die Wirkung von Maca.

Maca scheint auch einen positiven Effekt auf sexuelle Funktionsstörungen zu haben. In Europa und den USA werden Nahrungsergänzungsmittel, die Maca-Pulver enthalten, als natürliches Potenzmittel vermarktet. Maca führt zu einer Steigerung der Libido bei beiden Geschlechtern. Für die hormonelle Wirkung sind rotes und schwarzes Maca von Bedeutung. Rotes Maca wird vor allem für Frauen verwendet. Es wirkt positiv auf einen gesunden, regelmäßigen Regelzyklus und Eisprung. Schwarzes Maca bewirkt bei Männern eine Steigerung der Spermienanzahl und Spermienbeweglichkeit.

Wissenschaftliche Studien

Der peruanische Wissenschaftler Gustavo Gonzales stellte in einem Experiment fest, dass die tägliche Gabe von Maca die Fruchtbarkeit von Männern steigert. Bereits nach zwei Wochen konnte er eine durchschnittliche Verdoppelung der Spermienzahl bei den Probanden entdecken.

Auch der Neurologe Fernando Cabieses untersuchte die potenzsteigernde Wirkung von Maca. Seine Untersuchung ergab, dass mit der Potenzsteigerung durch Maca auch bei den Probanden die allgemeine Lust auf Sex anstieg.

Maca richtig dosieren

Die richtige Dosierung hängt vom beabsichtigten Erfolg ab. Aber auch das Alter und das Gewicht des Anwenders spielen eine wichtige Rolle. Die empfohlene Tagesdosis schwankt im Normalfall von ein bis drei Gramm. Grundsätzlich sollte man mit einer niedrigen Dosis beginnen. Ungefähr 1,5 Gramm bis maximal 3 Gramm täglich reichen, damit sich nach einiger Zeit die stimulierende und stimmungsaufhellende Wirkung zeigt. Untersuchungen zeigen, dass sich die Fruchtbarkeitssteigernde Wirkung oft erst nach mehreren Monaten einstellt.

Dieser Beitrag wurde am 7. Mai 2019 in Babywunsch veröffentlicht.